Kürzlich war der Presse zu entnehmen, dass Frau Widmer-Schlumpf erklärte, der «Nationale Finanzausgleich (NFA) ist für alle eine faire und gute Lösung!» Was soll daran fair sein, wenn ein Drittel (9) «wohlhabende» Kantone zwei Drittel (17) scheinbar arme Kantone durchfüttern darf?

Ein Schritt ehrlicher Loyalität wäre es, wenn die Grenze zwischen Spender und Empfänger durch den Medianwert bestimmt würde, mit der Folge, dass es gleich viel Geber- wie Nehmerkantone gäbe. Dies liesse dann auch eine ausgewogene und faire Diskussion über die weitere Ausgestaltung des heutigen NFA zu.

Mathias Reichmuth,
Küssnacht

22.04.2015 | 1190 Aufrufe