Diese «Blick»-Schlagzeile lässt aufhorchen. Ein eingebürgerter (!) streng islamgläubiger Vater verbietet seinen vier Töchtern am obligatorischen Schwimmunterricht teilzunehmen. Die ausgesprochenen Bussen konnte der Vater nicht bezahlen, diese wurden ihm aber von einem symphatisierenden Unternehmensberater (!) übernommen.

Der Schwimmunterricht hätte nichts mit Integration zu tun, meinte der Vater und lässt es weiterhin auf eine Kraftprobe mit unserem Staat ankommen. Die Behörden seien nun machtlos, ist zu lesen. Ja, ja, weit sind wir gekommen in Helvetien!

Mein Kommentar dazu: Der Vater dieser Töchter ist schlicht und einfach ein Rabenvater, welcher die Gesetze unseres Landes zu Lasten seiner Kinder mit Füssen tritt. Spätestens dann, wenn seine Töchter pubertieren, wird seine Überzeugung auf eine harte Probe gestellt werden. Besser wäre es deshalb für ihn und seine Familie, er würde schon heute unser Land freiwillig verlassen und beispielsweise dorthin ziehen, wo die Taliban das Sagen haben. Denn dort ist es normal, dass Mädchen keinen Schwimmunterricht besuchen dürfen.

Ernesto Ebert,
Jonen AG

05.04.2012 | 1381 Aufrufe