Der Islam im Urteil kritischer Geschichtsschreibung (Teil  2)
Mohammed, die Frauen und das Paradies

 Von Dr. Daniel Regli, Kulturhistoriker, Zürich

Warum sind Feministinnen so still, wenn ein pakistanischer Vater seine Tochter mit Säure übergiesst, weil sie einem jungen Mann zu viel Aufmerksamkeit geschenkt hat? Warum gehen Emanzen nicht auf die Barrikaden, wenn Mädchen und Frauen in islamischen Gesellschaften erniedrigt, geschlagen und ermordet werden?

Wie das Gros der westlichen Eliten so machen die meisten Frauenrechtlerinnen, wenn’s um den Islam geht, auf Drei-Äffchen-Politik. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen! Der durchschnittlichen westlichen Feministin geht es primär um ihren eigenen Bauch, ihre eigene Karriere, ihr eigenes Einkommen, kurz um ihr Ego. Da die Damen mit sich selbst beschäftigt sind, interessiert sie das Leiden der Frauen im Islam keinen Pfifferling. Melden die Medien wieder mal einen Ehrenmord an einer jungen Muslima, leisten sich unsere Wortführerinnen der Frauenrechte maximal einen kurzen Schauer. Dann hecheln sie weiter auf dem Weg ihrer Selbstverwirklichung.

Vom treuen Ehemann zum sexuellen Freibeuter

Eine faire und umfassende Diskussion des Frauenbildes im Islam ist nur möglich, wenn man das Leben und die Lehre des Religionsgründers Mohammed (570-632 n.Chr.) unter die Lupe nimmt. Echte Moslems werden sich immer am Vorbild des Propheten orientieren. Da können «moderne» und «moderate» Imame in die Welt setzen, was sie wollen. Sie werden das Los der islamischen Frauen niemals markant und bleibend verändern. Denn die Taten und Worte Mohammeds bestimmen die islamische Lebensführung mehr als alles andere.

Der Gründer des Islam war nicht nur machtversessener Regent und brutaler Kriegsherr. Er hatte auch eine grosse Schwäche für das weibliche Geschlecht. Warum aus dem offenbar treuen Ehemann ein sexueller Vielfrass wurde, ist historisch nicht fassbar. Mohammed lebte in erster Ehe lange Jahre mit Chadidscha bint Chuwailid (555-619 n.Chr). Im Alter von 25 Jahren hatte der aus armem Haus stammende Mohammed seine damalige Arbeitgeberin, die 15 Jahre ältere Kaufmannswitwe Chadidscha geheiratet. Damit wurde Mohammed Mitglied der obersten Schicht Mekkas und hatte finanziell ausgesorgt.

Da man seinen Offenbarungen in Mekka nicht glauben wollte, emigrierte der «Prophet» drei Jahre nach Chadidschas Tod nach Medina (Yathrib). Dort fand er einen guten Nährboden für den Aufbau eines stattlichen Harems. Bis zu seinem Tod im Jahre 632 heiratete Mohammed zwölf weitere Frauen. Und er hatte unzählige Sexsklavinnen.

Geraubte Frauen stets zu Diensten

Dem normalen Moslem war lediglich das Halten von vier Frauen erlaubt, denn Mohammed sagt in Sure 4: «Nehmt Euch zu Weibern, die Euch gut dünken… zwei, drei oder vier…  oder was Eure Rechte besitzt» (Sure 4,3). Der im Koran oft verwendete Ausdruck «was Eure Rechte besitzt», bezieht sich auf Sklavinnen, die von Karawanen-Raubzügen oder vom Kriegsfeld heimgebracht wurden (z. B. Sure 23,6; 33,50; 70,30). Für was die Sklavinnen hinzuhalten hatten, versteht sich von selbst. Sie durften auch genommen werden, wenn sie verheiratet waren (Sure 4,24). Im selben Vers gibt Mohammed zudem Anweisungen für den Kauf von Frauen.

Für Mohammed selbst galt die Einschränkung auf vier Frauen natürlich nicht. Er schwelgte inmitten seines Harems. Ein eigenes Gemach hatte der Prophet nicht. Neun Hütten umgaben die Moschee Medinas. In ihnen lebten die Frauen Mohammeds, die gemäss einer festgelegten Reihenfolge den nächtlichen Besuch des Propheten erwarteten. Zu Irritationen kam es, wenn er die Nacht mit einer hübschen Sklavin in der Hütte einer Ehefrau verbringen wollte. Das schien Mohammed aber nicht weiter zu stören. Schliesslich konnte er jedes Problem durch eine Anweisung Allahs aus der Welt schaffen.

Hochzeitsreigen und Frauentausch

Wären Moslems der Wahrheit gegenüber etwas aufgeschlossener, gäbe es Unmengen von Büchern und Filme über das Sexleben des Propheten. Doch der Islam weigert sich, die wirklich brisanten Themen «Gewalt» und «Frauenbild» öffentlich und umfassend zu diskutieren.

Das wenige, das historisch fassbar ist, ist allerdings pikant genug. Kurz nach dem Tod Chadidschas im Jahre 619 eröffnete Mohammed seinen Hochzeitsreigen mit Sauda bint Zama bint Qais. Wenig später heiratete er Safiya bint Huyai bint Ahtab, eine jüdische Sklavin, die er aus der Kriegsbeute gekauft hatte. Dummerweise verguckte er sich auch in Zainab bint Gahs bint Riab al-Asadyia , die Ehefrau seines Adoptivsohnes Zaid. Auf Geheiss Allahs spannte Mohammed dem Adoptivsohn dann dessen Ehefrau aus: «Und als Zaid die Sache mit ihr erledigt hatte, verheirateten Wir Dich mit ihr, damit es für die Gläubigen keine Sünde sei, die Gattinnen ihrer Adoptivsöhne zu heiraten … und Allahs Befehl ist zu tun. Der Prophet begeht keine Sünde in dem, was Allah ihm verordnet hat» Sure 33,37-38). In Sure 33,50-51 schreibt sich Mohammed bezüglich Frauenwahl und Frauenkonsum im Namen Allahs  generelle Sündlosigkeit zu.

Offenbar scheint es ihm aufs Alter dann doch ein bisschen viel geworden zu sein. So auferlegte er sich im Namen Allahs eine gewisse Enthaltung. «Dir sind hinfort keine weiteren Weiber erlaubt noch darfst Du sie für andere Gattinnen austauschen, wenn Dir auch ihre Schönheit gefällt, es sei denn für die Sklavinnen, die deine Rechte besitzt» (Sure 33,53). Die Paarung mit Sklavinnen, wie jene mit der hellhäutigen, lockigen Koptin Maria, war also weiterhin erlaubt. Maria schenkte dem Propheten sogar den lang ersehnten Stammhalter, Ibrahim. Der Knabe starb jedoch bereits im Alter von einem Jahr.

Eine 9-Jährige im Ehebett

Die Lieblingsfrau des Propheten war Aischa bint Abi Bakr (613/14-678 n.Chr.). Sie war die Tochter des Geschäftsmanns und späteren Kalifen Abu Bakr (573-634 n.Chr.). Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschliessungsvertrag mit Mohammed sechs  Jahre alt. Die Ehe wurde vollzogen, als Aischa neun war. Mohammed selber war 53 Jahre alt, als er die 9-Jährige ehelichte!

Dass dies gemäss unserer Rechtssprechung den Tatbestand der Pädophilie erfüllt, ist unbestritten. Diese Einsicht ist für unsere Eliten in Medien und Politik jedoch höchst unwillkommen. Wahrheit interessiert sie nicht, wenn sie der Political Correctness widerspricht. Als die Grazer FPÖ-Politikerin Susanne Winter im Januar 2008 öffentlich Mohammeds Pädophilie thematisierte, heulte das offizielle Österreich auf. Bis hinauf an die Staatsspitze verweigerte man sich den nackten Tatsachen. Bundeskanzler Gusenbauer liess verlauten: «Es wird in Österreich nicht zugelassen, dass Frieden, Freiheit und Toleranz mit Füssen getreten werden.»

Ach, immer wieder diese Chamberlains und Gusenbauers! Appeasement öffnet dem Terror die Tür. Wahrheit hingegen ist ein tragendes Fundament für den Aufbau einer guten Gesellschaft. Gerade das Frauenbild des Islam beweist, dass Mohammeds Religion sich nicht mit dem freiheitlichen Menschenbild des jüdisch-christlichen Westens verträgt. Islamische Männer können mehrere Frauen haben; Frauen hingegen nur einen Mann. Nur Männer können die Scheidung beantragen (Sure 2,227 ff.). Frauen erben nur die Hälfte der Männer (Sure 4,11). Männer sind den Frauen überlegen. Die Ehefrauen haben zu gehorchen. Bei Widerspenstigkeit dürfen sie weggesperrt oder geschlagen werden (Sure 4,34).

Das Paradies, ein himmlischer Harem

Die Ausführungen des Korans zum Paradies schwächen den Wert und die Rolle der Frau zusätzlich. Sie zementieren das Frauenbild gar für die Ewigkeit. Das Paradies erscheint als himmlischer Harem, in welchem sich alles um den Mann dreht. Auch im Jenseits wird der gute Moslem von seinen reinen Gattinnen begleitet (Sure 4,57; 43,70). Weit wichtiger jedoch sind die im Koran oft genannten schwarzäugigen Mädchen (Huris), die weder von Mensch noch von Geistern je berührt worden sind (Sure 37,48; 44,54; 56,22; 55,70-77; 56,36-38). Diese Jungfrauen warten in verschlossenen Zelten auf die Nachfolger Mohammeds. Die Männer, gekleidet in Seide und Brokat, lagern sich auf Polstern und Teppichen mit grünen Kissen. Ihre Betten sind mit Futtern aus Brokat versehen. Sie werden gespeist von Jungfrauen mit schwellenden Brüsten (Sure 78,33) und unsterblichen Knaben (!), welche Wein im Überfluss in Humpen und Bechern darreichen (Sure 56,18).

Ja, ja. Eine berauschende Geschichte. Alkoholgenuss wird dann endlich auch den Moslems erlaubt sein. Der Wein wird in Strömen fliessen (Sure 47,15) und nicht einmal Kopfschmerzen verursachen (Sure 56,19; 83,25)!

Unnötig zu sagen, dass die Feinde des Islam mit Jauche übergossen werden (Sure 44,45ff; 78,25). Sie werden mit Eiterfluss gespiesen (Sure 14,16; 69,36), mit kochendem Wasser und Erz getränkt und sie brennen im ewigen Feuer.

Suizidale westliche Kultur

Das Geplapper von der Gleichheit der Religionen kann anhand des islamischen Frauenbildes leicht widerlegt werden. Der Gründer des Christentums, Jesus von Nazareth, behandelte Frauen gleichwertig wie Männer. Er zog sich gar wiederholte, heftige Kritik zu, weil er auch gesellschaftlich nicht anerkannten Frauen (Dirnen, Ausländerinnen) mit Ehrerbietung und Respekt begegnete. Auch Paulus von Tarsus, der erste Theologe, der den christlichen Glauben in seinen Schriften systematisierte, ordnete Männern und Frauen dieselbe Stellung zu (Galaterbrief 3,28).

Freiheit, Demokratie und Menschenrechte entstammen dem jüdisch-christlichen Menschenbild. Keine islamische Nation steht voll und ganz hinter den westlichen Werten. Die islamischen Staaten berufen sich auf ihre eigene, schariakonforme Formulierung der Menschenrechte (Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam 1990; OIC-Charta 2008). Wo immer westliche Werte dem Koran und der Scharia widersprechen, wird ihnen keine bindende Gültigkeit zuerkannt. Mohammeds Vorbild und seine Lehre bezüglich «Gewalt» und «Stellung der Frau» wird im Konfliktfall jede westliche Gesetzgebung ausstechen.

Den europäischen Gesellschaften, allen voran Frankreich, stehen schmerzvolle Lektionen bevor, weil die meisten Führer des Volkes auf Drei-Äffchen-Politik abgefahren sind. Vielleicht, und die Hoffnung darf nicht aufgegeben werden, wird Europa aus dem egoistischen Konsumschlummer aufwachen, wenn der Fanal beginnt und vermehrt Blut fliesst. Vielleicht, und dafür lohnt es sich mit aller Hingabe zu kämpfen, findet Europa wieder zurück zur eigenen, jüdisch-christlichen, kulturgestaltenden Kraft.

Daniel Regli

19.11.2012 | 5391 Aufrufe