Bittere Erfahrungen eines Bürgers mit Zivilcourage

Hans-Rudolf Wyss hat – als einfacher Bürger, nicht als Behördenmitglied – mit einer Einzelinitiative den Gemeinderat von Seuzach bei Winterthur aufgefordert, Bundesbern zur Überprüfung des Asylstatus der Seuzach zugewiesenen Asylanten anzuhalten.

Die «Schweizerzeit» im Gespräch mit Hans-Rudolf Wyss, Seuzach ZH

«Schweizerzeit»: Was hat Sie zu dieser Initiative veranlasst?

Hans-Rudolf Wyss: Ausschlaggebend war jenes Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Rechtssache C-646/16, wonach die Bestimmungen des Schengen- und des Dublin-Vertrags auch bei erhöhtem Andrang von Flüchtlingen unverändert einzuhalten seien. Alarmierend war für mich die Tatsache, dass dieses Urteil von keinem einzigen Medium in der Schweiz – unser Land ist bekanntlich ins Schengen-System eingebunden – erwähnt, geschweige denn kommentiert wurde.

Für mich stellte sich die Frage: Was kann ich als einzelner Bürger tun, um dem geltenden Recht Nachachtung zu verschaffen. Wenn der Bund geltendes Recht nicht respektiert, ist der Rechtsstaat in Gefahr. Dagegen muss man selbst als sogenannt «gewöhnlicher Bürger» handeln.

(...)

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17.05.2018 | 430 Aufrufe