Was hat überteuerter Wohnraum mit der Masseneinwanderung zu tun? Sehr viel! Seit rund sechs Jahren sind in der Schweiz jedes Jahr gegen 80‘000 neue Zuwanderungen zu verzeichnen. Das macht 480‘000 Menschen mehr, welche sich den Boden auf Stadt- und Landräumen, aber auch die Strassen- und Bahninfrastruktur streitig machen.

Interessanterweise nimmt mit der überhöhten Einwanderung auch die Vernichtung von preiswertem Wohnraum enorm und immer mehr zu. Einst für die Zukunft sanierte Wohnhäuser werden nach kurzschlussmässigen Entscheiden abgerissen. Dies geschieht, obwohl deren Bausubstanz noch durchaus gut und erhaltenswert wäre. Anstatt diese Entwicklung der Überbevölkerung endlich kritisch zu hinterfragen – es werden in nur zwanzig Jahren bereits gegen elf Millionen (!) Menschen prognostiziert, welche ständig in der Schweiz wohnen – , wittern Architekten und Baugrossunternehmer ein Milliardengeschäft: Die Schweiz soll ihrer Meinung nach umgebaut werden und in gewissen Agglomerationen soll mit Bürogebäuden, vermischt mit ineinander verschachtelten Wohneinheiten, ein Baustil wie in New Yorks Manhattans entstehen.

Häufige Argumente gegen die Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» lautent: «Abschottung» und «diese löse keine Probleme». Beide Behauptungen sind falsch. Erstens hat es nichts mit Abschottung zu tun, wenn die Schweiz die unbestritten vorhandenen Probleme im Zusammenhang mit der überbordenden Zuwanderung wieder selber in die Hand nimmt und auch Kontingente verhängt, und zweitens können wir nicht jegliche Unstimmigkeit in einem fremden Staat, durch unsere endlose Gastfreundschaft vom Balkan, über Afrika bis «Absurdistan» lösen.

Selbst viele Ausländer erleben die Schweiz als Land mit beengenden Platzverhältnissen!

Der mittlerweile sinnlos gewordene Konkurrenzkampf der Architekten, welche auch noch die letzten unverbauten Brachen des Mittellandes zubauen wollen, hat auf unserem Boden nichts mehr zu suchen. Die Gegner der Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» versuchen unnötig Panik zu schüren und drohen die Kündigung sämtlicher bilateraler Dossiers an. Das Problem hierbei ist nicht so sehr die EU, welche mit Sicherheit auch ein grosses Interesse hat, alle diese Verträge mit der Schweiz zu behalten, als vielmehr das schwache Auftreten unserer Politiker an vorderster Front. Wie ernst nimmt man ein Land wie die Schweiz noch, wenn dessen Politikerriege, die sogenannten Staatsvertreter, sich vor internationaler Presse umarmen, küssen und duzen lässt?

Mit Zustimmung zur Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» würde die Schweiz wieder mehr Respekt und vor allem höhere internationale Wertschätzung gewinnen! Fazit: Wer bezahlbaren Wohnraum erhalten möchte, wem Ökologie wichtig ist, wem massvolle Rekrutierung von Arbeitskräften aus dem Ausland, welche wir auch tatsächlich benötigen, am Herzen liegt, stimmt am 9. Februar 2014 Ja zur Volks-Initiative «gegen Masseinwanderung».

Marcus Stoercklé jun,
Basel

14.01.2014 | 1820 Aufrufe