Die Wirtschaftsverbände werden nicht müde, die ausschliesslich positiven Auswirkungen der hohen Zuwanderung der letzten Jahre durch die Personenfreizügigkeit zu betonen. Tiefe Arbeitslosigkeit und Wachstum seien die Folgen. Die Zahlen der Erwerbslosigkeit, die umfassender sind als jene der Arbeitslosigkeit, zeigen nun ein ganz anderes Bild.

Über zehn Prozent aller Jugendlichen in der Schweiz sind auf Stellensuche. Dies ist mehr als in Deutschland und Österreich und für die Schweiz rekordverdächtig. Spätestens jetzt sollten die Alarmglocken läuten! Die Wirtschaft muss ihre Arbeitskräfte wieder in erster Linie auf dem Schweizer Arbeitsmarkt suchen. Wir Jungen brauchen eine Chance!

Mit der Wiedererlangung der Kontrolle über die Zuwanderung erhalten wir diese. Nur so können alle – und nicht nur Wirtschaftsbosse – vom Wachstum profitieren. Denn nicht jedes Wachstum ist gesund und verträglich. Darum sage ich klar Ja zur Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» am 9. Februar 2014.

Yannick Buchter,
Konolfingen

 

14.01.2014 | 1797 Aufrufe