Christoph Blocher und Cédric Wermuth wurden zu einen Gespräch von „TeleZüri“ ins Studio Bern eingeladen. Es ging um die Ablehnung des EWR vor 20 Jahren. Christoph Blocher kämpfte damals mit grossem Einsatz und der sechsjährige Cédric Wermuth sah seine Mutter weinen, als das ablehnende Ergebnis bekannt wurde.

Ich war damals an einem kleinen Treffen der CVP, an welchem Nationalrätin Rosmarie Zapfl, Vizepräsidentin der CVP, Nationalrätin und Mitglied des Europarates mit grossem Elan für den EWR kämpfte. Mit 16 gegen meine Stimme wurde dem EWR zugestimmt. Ich machte die Anwesenden auf die Gefährlichkeit des Molochs Europa aus biblischer Sicht aufmerksam und gab Rosmarie Zapfl das Büchlein eines Experten.

Nach dem Gespräch beim „TeleZüri“, bei dem Wermuth einen EU-Beitritt befürwortete, ging ich in die Tiefe und bemerkte: Cédric Wermuth ist Doppelbürger, Schweizer und Italiener, mit Heimatorten in Ceola di Giovo (Trentino, Italia) und Eggiwil. Er ist Mitglied der SP Schweiz und der Partito Democratica Italia. Quelle der Informationen ist das Internet. Nun frage ich mich, wie sinnvoll ist eine Doppelbürgerschaft? Mann oder Frau, sollte sich doch für eine Nationalität entscheiden und nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.

Dölf Meier,
Wermetswil-Uster (ZH)

06.12.2012 | 2031 Aufrufe