Christophe Darbellay möchte der SVP einen zweiten Bundesratssitz nur zugestehen, wenn sie sich «regierungsfähiger präsentiere».

Herr Darbellay hat andererseits aber nicht die geringsten Skrupel, mit einer Partei zusammen zu regieren, die die Sicherheit, die direkte Demokratie, die Souve­ränität und die Neutralität unseres Landes infrage stellt und sich die «Vernichtung des Kapitalismus» auf die Fahne geschrieben hat.

Mit Verfassungs­brechern in einer Koalitionsregierung zu sitzen bereitet dem CVP-Präsidenten offenbar keine Mühe, wogegen er eine Partei zurechtweisen will, deren Politik kürzlich in mehreren wegweisenden Plebisziten von Volk und Ständen gutgeheissen wurde.

Robert Nieth,
Walchwil

 

22.10.2014 | 2144 Aufrufe