Als wäre nach dem Erdbeben und dem Tsunami nicht schon genug Leid über Japan droht auch noch der Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima. Dadurch rückt auch wieder die Atomdiskussion in den Mittelpunkt der Schweizer und Zuger Politik. Unverschämt beginnt die Linke Ängste in der Bevölkerung zu schüren und versucht das Bild einer bevorstehenden Atomkatastrophe in der Schweiz zu vermitteln.

Wer beim Interview von SP-Präsident Christian Levrat nach der letzten Delegiertenversammlung den Braten noch nicht gerochen hat, dem versuche ich nun die Augen zu öffnen: Ohne Schamgefühl versucht die Linke bewusst, mit ihrer nicht umsetzbaren Forderung zum sofortigen Atomausstieg Stimmen in den bevorstehenden kantonalen und nationalen Wahlen in der Schweiz zu holen. Niemand bestreitet, dass man langfristig von der Atomenergie wegkommen muss. Die unmöglichen Forderungen der Linken haben aber keinen Kern sondern sind nur heuchlerische politische Spiele. Ich kritisiere dieses Vorgehen deshalb aufs Schärfste und hoffe, dass sich die Schweizer Bevölkerung nicht von diesen arglistigen Spielen blenden lässt!

Gregor Bruhin,
Zug

19.06.2013 | 3526 Aufrufe