Fast täglich lesen wir es in einer Zeitung oder hören es am Radio und sehen es am Fernseher: Irgendwo in der Schweiz wurde wieder ein brutales Verbrechen begangen. Und in 99,9 Prozent der Fälle heisst es dann ganz bewusst – um ja die schon sehr gespannte Stimmung nicht noch mehr anzuheizen – ein Mann, oder die Täter! In der Zwischenzeit weiss ja wohl schon jedes Kind, was das bedeutet. 

Zu den beiden Vorfällen, die in Interlaken und in Pfäffikon in dieser Woche passiert sind: Auch unsere Urselis, Evelis, Simonettas, die Linken und die Grünen und alle die uns Eidgenossen entwaffnen möchten, sind  ganz verdächtig still! Es scheint selbstverständlich zu sei, dass ein Kosovare aus dem Urlaub in seiner Heimat eine Pistole in die Schweiz einschmuggelt. Und dass zwei der gleichen Sorte in Interlaken mit Messern bewaffnete Banditen frei herumlaufen. Obwohl beide allgemein als brutal und unzurechnungsfähig bekannt sind. Angenommen, ein Eidgenosse hätte mit einer Armeewaffe, die genau gleiche Tat begangen und ein anderer hätte mit dem Sackmesser der Armee einen von oben erwähnter Abstammung lebensgefährlich verletzt – Potz Donnerwetter, da würden wieder abendfüllende Diskussionen am Fernseher geführt und der Schrei nach der Entwaffnung würde  von den Bergen hallen! Ich hoffe, dass sich ganz viele Wähler, diese Situation zu Herzen nehmen und im Herbst die richtigen Leute wählen! Das ist wohl im Moment die einzige Chance, dieser derzeit herrschenden Misere Herr zu werden.

Kuschi Wüthrich,
Grindelwald BE

30.08.2011 | 1208 Aufrufe