Befürworter und Gegner zur Initiative Masseneinwanderung der SVP versuchen den Bürger zu verunsichern, indem sie Angst säen und Untergangsstimmung schüren. Man muss kein Freund oder Sympathisant der SVP sein, aber mit der Initiative hat die Partei den Finger auf einen unbestritten wunden Punkt in unserer Gesellschaft gelegt. Niemand will, dass wir infrastrukturell auf einen Kollaps zusteuern, aber ebenso will niemand, dass wir von unserem Wohlstand massiv zurückschrauben müssen.

Und genau da setzen die Gegner der Initiative ein, die versuchen den Bürgern Angst zu machen mit Androhung, dass die Bilateralen Verträge mit der EU aufgekündigt und die Schweiz vom Wohlstandspot isoliert würden. Alles Blödsinn, so gut wie die schön dargestellte Grafik mit der Extrapolation der Ausländerzahlen bis zum Jahr 2060. Die Frage müsste doch schon längst lauten, wo bleibt die Verantwortung von Bundesrat und Parlament? Eine klare Position, die beide Seiten dieser Initiative frühzeitig abholt und nach Lösungen sucht, um dem sozialen und infrastrukturellen Kollaps, wie aber auch der Sicherung des Wohlstandes Rechnung zu tragen.

Solche Positionierungen sind unpopulär und schaden mit Sicherheit der Wiederwahl oder der Lobbying-Anstrengung von Grosskonzernen aus Industrie, Banken, Versicherungen und Pharma. Man muss ja nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, aber mit Sicherheit gibt es Lösungen, die eine vernünftige Wohlfahrt sicherstellen, vielleicht auf einem etwas tieferen Niveau.

Mit der Annahme der Initiative wird der Bundesrat und das Parlament gezwungen, sich nachhaltig mit der Thematik auseinanderzusetzten. Deshalb stimme ich der Initiative zu.

Andreas Storrer,
Lohn (SH)

 

30.01.2014 | 662 Aufrufe