Kolumne «Unzensiert»

«Eine EU-Mitgliedschaft der Westbalkan-Staaten ist im politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interesse der Union.» So steht es in einem Papier der EU-Kommission, aus dem «Die Welt» vorab Teile publiziert hat. Konkret geht es um Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und Kosovo.

Kolumne «Unzensiert» von Patrick Freudiger, Grossrat, Langenthal BE

Die ersteren beiden sollen bereits 2025 beitreten. Und bekanntlich befindet sich die EU auch in Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

Ein solches Wachstum mag für die EU aus geopolitischer Hinsicht verlockend sein und könnte für einen Moment von ihren inneren Problemen ablenken. Doch ist absehbar, dass sich die EU mit der Aufnahme der Balkan-Staaten neue Probleme schafft: Die Konflikte zwischen Serbien und Kosovo und ebenso zwischen Mazedonien und Griechenland würden zur innereuropäischen Angelegenheit.

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08.02.2018 | 1530 Aufrufe