In der Schweiz leben zu dürfen bedeutet einen der weltweit höchsten Lebensstandards zu geniessen, wie z.B. persönliche Freiheit, Wohlstand, Sozialfürsorge dank ausgebautem sozialem Netz, freier Berufswahl und Meinungsäusserung, AHV-gesicherte Altersvorsorge und noch vieles mehr. Bürger anderer Länder beneiden uns um diesen weltweit einzigartig hohen Lebensstandard und um unsere persönlichen Freiheiten. Nun wollen uns Jusos ohne eigene Beruf- oder Praxiserfahrung in der realen Wirtschaft, aber mit einem theoretischen Bücherwissen und fundamentalistischem Eifer glauben machen, staatlich aufgezwungenen Lohnsysteme würden dazu beitragen sog. «Gerechtigkeit» herbeizuführen.

Wem sollen wir nun glauben? Theoretisierender und fundamentalistisch gegen den Kapitalismus ausgerichteter und kämpfender unerfahrenen Juso-Mitgliedern, oder Leuten die sich der Erhaltung unseres sehr hohen Lebensstandards widmen und sich diesem Ziel verpflichtet fühlen? Die 1:12 Vorlage ist ein alt-kommunistisch gefärbtes Hirngespinst. Wir erinnern uns was solcher staatlich verordneter Dirigismus in der Sowjetunion, der DDR und heute in Kuba, Nordkorea und Venezuela bewirkt hat und bewirkt: Staatlich verordnete Löhne, als Folge davon allgemeine Verarmung und darbende Notstandsgesellschaften. Wollen wir das? Sicherlich nicht. Deshalb ist die 1:12-Initiative an der Urne abzulehnen.

Vasco Zlatareff,
Interlaken

20.11.2013 | 1126 Aufrufe