Langsam aber sicher werden die linken Abstimmungsvorlagen zur Landplage. Mit sicherem Instinkt und sonst anderen zugeschriebenem Populismus treiben besonders die Jusos mit Ihren Neidvorlagen das Stimmvolk vor sich her. Dieses Mal ist die 1:12- Initiative dran, es folgen dann im nächsten Jahr die Erbschaftssteuer-Initiative, das «Bedingungslose Grundeinkommen» und die Einheitskrankenkasse. Der gemeinsame Nenner dieser Vorlagen ist der Wunsch möglichst alles umzuverteilen, die Wirtschaft und das Unternehmertum zu bevormunden und alle ärmer zu machen.

Die freie soziale Marktwirtschaft ermöglicht(e) erst den Wohlstand, die tiefe Arbeitslosigkeit und die Solidarität. Ohne freiheitliche und finanzielle Anreize wird sich niemand mehr anstrengen Jobs zu schaffen oder Wirtschaftsleistungen zu erbringen. Wenn man den KMUs noch mehr den Schnauf nimmt, können auch diese sich nicht mehr sozial verhalten und werden jeden, der nicht hundert Prozent sein Soll erfüllt, irgendwann entlassen müssen. Die Jusos, vorwiegend Studenten, Staatsangestellte und gutbezahlte Vollzeitpolitiker, kennen denn das echte Wirtschaftsleben nur vom Hörensagen. Sie blenden beratungsresistent aus, dass jemand ihre Träume bezahlen muss: Nach den Jusos die Sintflut! 1:12 heisst als Konsequenz: Weniger AHV-Einnahmen, weniger Steuern, weniger Jobs im Tieflohnbereich, mehr Sozial- und Fürsorgekosten. Das bedeutet weniger Einnahmen und mehr Ausgaben, zu bezahlen durch all die Idioten (Ich gehöre auch dazu), die noch (mehr) Steuern und Abgaben zahlen sollen für die Luftschlösser dieser weltfremden Theoretiker. Die künftigen Arbeitslosen danken mit Seitenblick auf Länder wie Spanien ebenfalls. Ich bitte, nein, ich flehe Sie an Nein zu 1:12-Initiative stimmen!

Roland Lutz,
Einsiedeln

20.11.2013 | 1941 Aufrufe