Selbstbestimmtes, kompetentes Handeln um die Familienbetreuung müsste gerade in der Schweiz, die die Gleichstellung so hoch lobt, selbstverständlich sein! Es geht um die Familie als höchstes Gut, die Wertschätzung der Familien, die auf manchen Luxus verzichten, die Betreuung der Kinder sehr ernst nehmen, die Verantwortung selber tragen und nicht den Staat mit Fremdbetreuung belasten. Diese Familien werden diskriminiert, indem sie als minderwertig eingestuft werden und nicht dieselben Rechte geniessen.

Was ist das für ein Gefühl für diese Familien, die sich bewusst entschieden haben, die Kinder selber zu erziehen und sehen, dass fremdbetreute Familien mit Steuerabzügen belohnt werden? Es ist ein Gefühl der Entwürdigung, das so nicht geschehen darf. Wir setzen auf Wurzeln, Werte und Weitsicht, die unseren Staat mit deren Familien stärken. Wenn die Familienwerte nicht mehr zählen, dann nimmt man ihnen die Würde. Für die Würde, Wertschätzung und Gleichstellung der selbstbestimmten Betreuung in der Familie kämpfe ich mit einem kräftigen Ja zur Familieninitiative.

Bernadette Wasescha, Merlischachen,
Präsidentin SVP Frauen Kanton Schwyz

24.10.2013 | 1609 Aufrufe