Nach Annahme der Personenfreizügigkeit (PFZ) dürften visumspflichtige Ausländer ohne Visum für drei Monate in die Schweiz einreisen, um Arbeit zu suchen. Mit diesen Worten hat die Bundesrätin im Vorfeld der Abstimmung für ein Ja zur PFZ geworben. Und: Wenn sie keine Arbeit fänden, würden sie in ihre Heimat zurückgehen.

Aber manche gehen (anstatt zurück, wie von der Bundesrätin prognostiziert) auf unsere Sozialämter. Schliesslich lebt es sich bei uns von der Sozialhilfe deutlich besser, als in ihren Herkunftsländern durch Arbeit. Andere gehen gar nicht erst auf Arbeitssuche sondern auf Diebestour und belasten früher oder später unseren kostenintensiven Strafvollzug. Dass sich die Bundesrätin betreffend der PFZ massiv geirrt hat, ist somit nicht von der Hand zu weisen. Nun propagiert die Bundesrätin die Energiewende. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese – nicht wie die PFZ – als weiterer, kostspieliger Flop entpuppt. Anzeichen dazu sind nämlich vorhanden.

Otto Weiersmüller,
Uetikon ZH

25.09.2013 | 2389 Aufrufe