Mit Bedauern müssen wir unsere Leserschaft informieren, dass Olivier Kessler per Ende Juli 2016 den «Schweizerzeit»-Verlag verlassen wird.

Seit dem 1. Mai 2014 arbeitet Olivier Kessler in fester Anstellung für die «Schweizerzeit» – seit dem 1. Oktober 2015 als Chefredaktor. Die Zusammenarbeit mit Olivier Kessler war bereichernd. Die Zeitung «Schweizerzeit» hat von seinen sorgfältig begründeten und engagiert vertretenen Standpunkten in hohem Mass profitiert. Die von ihm verfassten Beiträge waren ausnahmslos von hoher publizistischer Qualität – umfassend sachbezogen in Artikeln, profiliert zugespitzt in Kommentaren. Die deutliche, unverwechselbare Feder Olivier Kesslers wird, wie häufigen Stellungnahmen aus Kreisen der Leserschaft zu entnehmen ist, von den Abonnenten der «Schweizerzeit» sehr geschätzt.

Dass die Zusammenarbeit mit Olivier Kessler per Ende Juli beendet werden muss, hat nichts zu tun mit seinen Leistungen, deren Qualität immer hohes Niveau hatten. Sie erfolgt im Rahmen innerer Umstrukturierung der Verlagstätigkeit, resultierend aus der Tatsache, dass die Herausgabe einer Zeitung in der Medienwelt von heute auf grosse, zuweilen einschneidende, zweifellos nicht einfach zu bewältigende Herausforderungen stösst.

Wir sind Olivier Kessler für die für die «Schweizerzeit» erbrachten Leistungen, die wir sehr geschätzt haben, zu hohem Dank verpflichtet und entbieten ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft unsere besten Wünsche. Namens des Verwaltungsrats und des Verlags danke ich Olivier Kessler herzlich für die von ihm geleistete Arbeit und für seine Bereitschaft, redaktionell weiterhin für die «Schweizerzeit» tätig zu sein. Olivier Kessler wird weiterhin in jeder Ausgabe mit seiner Kolumne «Staat vs. Markt» in Erscheinung treten und gewiss auch andere Beiträge für die «Schweizerzeit» verfassen.

von Ulrich Schlüer, Verlagsleiter

Foto: Olivier Kessler