Vor gut zehn Jahren erpressten die jüdischen Organisationen der USA 1.25 Milliarden von unseren Grossbanken. 2007 bescherten uns die USA die Finanzkrise, 2008 machten die Banken Lehman Brothers und Madoff Konkurs. Für die schweizerischen Anleger resultierten Milliardenverluste. Ein bescheideneres Auftreten der US-Justiz im Steuerstreit wäre deshalb angemessen – aber: 2009 zahlte die UBS den Amerikanern fast 800 Millionen Franken und glaubte, der Steuerstreit sei damit erledigt. Die USA holt jedoch zu einem neuen Schlag aus, natürlich nicht gegen ihre eigenen Steueroasen. Bei unserer schwachen Regierung und einer Linken, die bei einem Angriff auf die Schweiz aus ideologischen Gründen einmal mehr die Position des Angreifers vertritt, ist das nicht weiter verwunderlich.

Die Schweiz jedoch soll sich nun - unter Missachtung ihrer Gesetze - einem US-Diktat beugen, von dem die Parlamentarier zur Zeit nicht einmal den genauen Inhalt kennen. Sicher ist, dass dieses Diktat die bedingungslose Kapitulation bedeutet, ad infinitum den Grundstein für immer weitere Bussen legt und letztlich zur Bedeutungslosigkeit des Finanzplatzes Schweiz führen würde. Zudem wäre es eine Aufforderung für die EU-Länder, in ähnlicher Weise einseitig gegen die Schweiz vorzugehen.

Die Grossbanken sollten sich daher überlegen, aus dem US-Geschäft auszusteigen. Eventuelle Gewinne würden ohnehin in Form von Bussen in die amerikanische Staatskasse fliessen.

Ferner müsste unsere Landesregierung als Reaktion unsere Mitgliedschaft in den internationalen Organisationen hinterfragen. Diese werden ohnehin von den USA sowie der EU beherrscht und mitunter für Angriffe auf unser Land instrumentalisiert. Ebenso sollten die Milliarden, die wir Jahr für Jahr ohne Gegenleistung ans Ausland verschenken, drastisch reduziert werden. Warum sollen wir überallhin zahlen, uns hilft auch niemand, wenn wir in der Bredouille sind.

Otto Weiersmüller, Uetikon

05.06.2013 | 1252 Aufrufe