Es ist zu hoffen, dass der 12. Dezember 2007 noch in Erinnerung geblieben ist. Denn was an diesem Tag vor vier Jahren in Bern mit der Abwahl eines Bundesrates geschah, war nicht nur eine politische, sondern auch eine menschliche Tragödie, eine Gemeinheit welche seinesgleichen sucht.

Diese politischen Machenschaften dazumal, hatten massive Auswirkungen auf unser Land. Es wurde zu einem Politikum zwischen Rechts und Links. Die Rechte war gespalten, weil man sich auf eine der Mitte-Parteien nicht mehr verlassen konnte. Die «Linken und Grünen» verhielten sich auf tiefstem Niveau.

Christoph Blocher, eine Persönlichkeit, wurde damals als Bundesrat abgewählt. Ein Bundesrat, welcher die grösste Partei im Bundesrat vertrat, der SVP angehörend, fachlich und arbeitsmässig brillierte, wurde aus Neid, Missgunst und Intrigen im Amt nicht mehr bestätigt.

Er wurde höhnisch und mit Applaus hinausgeworfen.

Kommunisten, auch ein Schwarzer, skandierten lautstark diesen unrühmlichen Abgang! Verantwortlich für dieses Desaster waren – wie könnte es auch anders sein – die SP und die Grünen. Von diesen zwei Parteien konnte man ja nichts anderes erwarten. Denn diese Parteien, welche sich sozial skizzieren, hatten während Jahren keine Leistungen vorzuweisen. Sie hatten dafür auch keine Zeit. Ihr Inhalt bestand einzig darin, die SVP mit allen Mitteln zu desavouieren und zu bekämpfen. Ihr Ziel ist ja immer noch, keine Armee, keine Kernenergie, noch mehr Ausländer in die Schweiz holen und natürlich der NATO- und EU-Beitritt.

Doch die Stimmenzahl dieser Sozialisten und Grünen hätte für diese Abwahl nicht genügt. Man suchte einen Verbündeten. Und man fand ihn – die CVP! Eine einst bürgerliche Partei? Es war und ist kaum zu glauben, dass sich diese, ach so christliche Organisation, natürlich «christlich» zu dieser Gemeinheit zur Verfügung stellte und mit ihrem Stimmenanteil zu diesem niederträchtigen Ausgang nachhaltig beitrug. Denn nur so konnte diese Abwahl vorgenommen und mit Erfolg durchgeführt werden! Also, werte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, denkt daran!

Willi Scheidegger,
Kleindöttingen AG

 

20.10.2011 | 1206 Aufrufe