Mit einer riesigen Propaganda-Walze aus Steuergeldern wurde die Schweiz im Jahre 1999 mit einem trotzdem äusserst knappen Ja in die Uno manövriert. Fast die gesamte Medienwelt, fast alle Parteien und Politiker – bis in den Bundesrat hinauf – allen voran der CVP-Bundesrat Deiss, der wohl auf einen gut bezahlten Posten in diesem Gremium hoffte, welcher seiner Geltungssucht entsprach und er dann später, wohl als Dankbarkeitsanerkennung auch erhielt, beknieten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger um einen Beitritt.

Als Mitglied dieser Weltorganisation mit einem 193-stel-Anteil der Stimmen hat die Schweiz diese Uno-Beschlüsse mitzutragen und umzusetzen. So wurde die Schweiz vor nicht allzu langer Zeit kritisiert, dass sie zu wenig tue für die Integration der Ausländer – was sämtliche Medien gierig aufnahmen und verbreiteten. Auch wurde kürzlich die zehnjährige Mitgliedschaft medial hochgejubelt. Der ehemalige Uno-Vorsitzende Deiss durfte dabei natürlich nicht fehlen und gab Lobesbekenntnisse ab.

Wenn es aber Uno-Beschlüsse gibt, die dieser Lobby nicht passen, werden sie unterdrückt, was die Gesinnung dieser Lobbyisten glasklar blosslegt, so dass nirgends auch nur ein Wörtchen stand über den sehr bedeutungsvollen Menschenrechts-Beschluss der Konvention, Absatz 49, CCPR/C/GC/34, das explizit das Verfolgen, Einklagen und Verurteilen der Holocaust-Leugner betrifft. Weiter darf es auch kein Verfolgen mehr geben um «irrtümliche oder unrichtige Interpretation vergangener Geschehnisse», da dies alles nicht mit den Menschenrechten vereinbar ist.

Damit ist also auch in der Schweiz Schluss mit der Diskriminierung der kritischen Geschichtsforschung. Dieser Uno-Beschluss, der Teile des Strafgesetzartikels 261 bis betrifft, trat im Juli 2011 in Kraft.

Rudolf Lüthi,
Hörhausen TG

22.03.2012 | 1827 Aufrufe