Mich stört, dass FDP-Bundesrat Schneider-Ammann so verharmlosend tat, als man ihn fragte, ob man nicht Widerstand leisten sollte gegen den Verkauf guter Schweizer Unternehmen an chinesische «Magnaten». Ist sich die Landesregierung darüber im Klaren, dass die chinesischen Käufer nicht Staatsbürger eines demokratischen und freiheitlichen Landes sind?

Die Chinesen als Käufer von Schweizer Unternehmen sind von ihrem Regime als grosse Steuerzahler sicher geschätzt und wahrscheinlich geschützt. Aus-
serdem wird mit dem Auftreten von chinesischen Käufern von westlichen Unternehmen der Ruf Chinas als Wirtschaftsnation gestärkt. Doch für uns sind und bleiben sie dem kommunistischen Regime verpflichtete «Sendboten», die nur so lange geschützt sind, als sie loyal zur Regierung stehen. Geraten sie in den Verdacht, es nicht mehr zu sein, dann «verschwinden» sie.

Was geschieht dann mit den Schweizer Unternehmen in chinesischer Hand? Haben wir nicht schon bittere Erfahrungen gemacht mit Schweizer Unternehmen, die an Ausländer in Europa und Übersee verkauft wurden – und dann verschwanden oder als Produktionsstätten ins Heimatland des Käufers verschoben worden sind?

Johannes Fischer, Stans/Chur

30.06.2017 | 5689 Aufrufe