Bereits am 19. Oktober – einen Tag nach den Eidgenössischen Wahlen – verkündete Claude Longchamp am Bildschirm, dass es sich bei den SVP-Wählern um Ungebildete handle. Dies deckt sich mit der von ihm schon früher vorgenommenen Einstufung: «Rechts-Wähler kommen zum einen Teil vom Land und der andere Teil sind Ungebildete.»

Abschätzige Aussagen, die jeden Respekt und Anstand sowohl gegenüber den betroffenen Schweizerbürgern als auch den SVP-Kandidaten gegenüber vermissen lassen. Eindeutig eine von den Oberen des Schweizer Fernsehens tolerierte, von Hass gesteuerte Abqualifizierung der SVP-Gemeinde sowie deren Parteispitze durch Longchamp. Wohlverstanden, es geht um dreissig Prozent der Wählerschaft, welche mit ihren TV-Gebühren das fürstliche Honorar des von der SRF dauerbeschäftigten, kaffeesatzlesenden Genossen mitfinanzieren. Immerhin blieb all jenen, die in den Medien den Wahlausgang verfolgten, nicht verborgen, dass, wie das Schlussresultat zeigt, SVP-Wähler auch denken können.

Karl Tobler,
Kappel bei Olten

18.11.2015 | 5661 Aufrufe