Asylsuchende aus Ländern, die für die Schweiz kein Visum benötigen, sollen nun innert 48 Stunden einen Asylentscheid erhalten. Die Einsprache-, Rekurs- und Beschwerdemöglichkeiten sollen aber gewährt werden. So äusserte sich Mario Gattiker, Direktor des Bundesamtes für Migration und ehemaliger Chef eines Hilfswerkes.

Plötzlich soll in dieser kurzen Frist erledigt werden, was früher gegen drei Jahre dauerte? Hat Gattiker etwa die Seiten gewechselt? Sicher nicht. Er weiss genau, dass Asylbewerber mit Hilfe gewissenloser Asylanwälte, deren Honorare die Steuerzahler berappen, nach wie vor alle Rechtsmittel ausschöpfen. Und dass aus den besagten 48 Stunden wieder drei Jahre werden.

Ausreise nach drei Jahren, wer’s glaubt! Viele Asylsuchende tauchen nach bewährter Manier einfach unter und begehen Straftaten. Reisen sie nach Zahlung einer «Rückkehrhilfe» tatsächlich ab, kommen sie umgehend wieder. Sie profitieren von ihren Menschenrechten, die Opfer ihrer Straftaten jedoch haben keine. Im Gegenteil, sie müssen mit ihren Steuergeldern diesen Unsinn mitfinanzieren.

Otto Weiersmüller,
Uetikon am See ZH

28.08.2012 | 1004 Aufrufe