«Die grösste Sorge der Schweizer ist, dass ein Krieg ausbrechen könnte». So haben gemäss Berichterstattung in der «Südostschweiz am Sonntag» vom 2. August, 42 Prozent der Befragten in einer Sorgenbarometer-Umfrage des Link-Institutes geantwortet. Und die Schweizer Armee?

Den Verfassungsauftrag, die Bevölkerung vor einem feindlichen Angriff zu schützen, könne die Armee nicht mehr wahrnehmen, sagte Bundesrat und Wehrminister Ueli Maurer (SVP) gegenüber der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift.

Die Armee kann also Land und Bevölkerung nicht mehr verteidigen. Es fehlt an Truppen und Waffen. Und dies just in einer Zeit, in welcher es die grösste Sorge der Schweizer ist, dass ein Krieg ausbrechen könnte. Es ist aus meiner Sicht geradezu fahrlässig, der Armee in einer solchen Zeit das nötige Geld zu verweigern und den Armeebestand noch weiter zu reduzieren (auf 80000 Mann), wie dies die SP und die Grünen in der Sommersession des Nationalrates  gefordert haben. Vielmehr muss die Armee dringend ausgebaut und gestärkt werden.

Mario Cortesi, Chur,
SVP-Nationalratskandidat

13.08.2015 | 1381 Aufrufe