Die Schweizerische Nationalbank hat schon für mehrere Milliarden Euros gekauft, damit der Frankenkurs gestützt werden kann. Ob diese Interventionen auf lange Sicht etwas bewirken, wird eines Tages die Geschichte beantworten können. In der Zwischenzeit denkt auch Deutschland darüber nach, Griechenland in den Staatsbankrott zu schicken oder zu entschulden.

Die Griechen brauchen Geld und wir müssen Euros kaufen. Weshalb nimmt der Bundesrat nicht mit der griechischen Regierung für den Kauf einer griechischen Ferieninsel Kontakt auf? Dies hätte für beide Seiten nur Vorteile und die Schweiz würde endlich Zugang zum Meer bekommen.

Der Kauf Alaskas von Russland durch die Vereinigten Staaten fand 1867 auf Initiative des damaligen US-Aussenministers William H. Seward hin statt. Das verkaufte Areal umfasste etwa 1,6 Millionen Quadratkilometer des heutigen Bundesstaates Alaska. Der Kaufpreis wurde auf 7,2 Millionen US-Dollar festgesetzt.  Heute würde wohl niemand mehr behaupten, dass dieses Geld nicht gut investiert war. Das damalige Russische Reich befand sich in einer ähnlich prekären finanziellen Situation wie heute Griechenland. Weshalb nicht etwas Sinnvolles mit unserem Volksvermögen machen und eine griechische Insel kaufen? Die Einnahmen würden sicherlich den Eurokurs stabilisieren und wir könnten im eigenen Land am Meer schwimmen gehen.

Bruno Walliser

 

13.10.2011 | 1330 Aufrufe