Die Gegner glauben, dass die Familien-Initiative steuerliche Ungerechtigkeit hervorrufen würde und dass sie selbstbetreuende Familien bevorzuge. Solche Behauptungen dienen zur Irreführung der Bevölkerung – besonders wenn Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf solche Thesen verbreitet.

Im Jahre 2008 reichte BDP-Nationalrätin Ursula Haller aus Thun im Parlament einen Vorstoss ein, der von der ganzen BDP-Nationalrats-Fraktion unterzeichnet wurde. Nun führen dieselben Leute das Komitee gegen die SVP-Initiative an, welche den damaligen BDP-Vorstoss in die Tat umsetzt. Wer noch der Meinung ist, dass die sogenannte Mitte- Politik das Konstrukt der Zukunft sei, der irrt gewaltig, denn dort sind Parlamentarier anzutreffen, die nicht zum Wohl von Land und Bürger kämpfen, im Gegenteil von ihnen wird befürwortet, dass sich die Schweiz an die EU anbindet über institutionelle Einrichtungen und vieles mehr.

Aber nun zurück zur Familien-Initiative. Sind selbstbetreuende Familien etwa keine Steuerzahler? Wird denen ihr Steuergeld separiert, damit dies nicht für Krippen-Subventionen verwendet wird? Wohl kaum! Somit ist es absolute Notwendigkeit sämtlichen Familienmodellen die gleichen Vorteile zu ermöglichen. All jene, welche den verschiedenen Familienmodellen die gleiche steuerliche Entlastung gewähren wollen, unterstützen die Familieninitiative und schreiben Ja auf ihren Stimmzettel.

Lorenz Dreyer,
Weissenburg

21.11.2013 | 14581 Aufrufe