Wohl keiner, der ein akademisches Studium hinter sich gebracht hat, der nicht ein Liedlein von den an Hochschulen grassierenden Eifersüchteleien unter Dozenten singen könnte. Was noch angehen mag, wenn diese hinter den Mauern einer ehrwürdigen Alma Mater verborgen bleiben.

Perfid wird es allerdings, wenn universitäre Vorgesetzte mit einer an sich vertraulichen persönlichen Qualifikation bzw. Abqualifikation gleich zur Presse rennen, die mir als häufigem Besucher des Medizinhistorischen Instituts übrigens auch sachlich als ungerechtfertigt erschien.

Womit der universitäre Skandal schon so weit gediehen ist, dass eine weitere Zusammenarbeit unzumutbar erscheint. Was ebenfalls daraus ersichtlich wird, nachdem die anfängliche Mediengeilheit der Qualifizierenden in Wortkargheit umgeschlagen ist. Si tacuisses…

Hans Scharpf,
Zürich

11.10.2012 | 1528 Aufrufe