Mit der Einführung der europäischen Einheitswährung wurden der supranationalen Organisation EU während Jahren jubelnd grosse Erfolge vorausgesagt. Eidgenossen, die diesem die Souveränität der Mitgliedstaaten beschneidenden Zentralismus kritisch gegenüber standen, wurden belächelt, als ewig Gestrige, als "Chnebelgrinde" und als unsolidarische Zeitgenossen diffamiert.

Die, den bürgerlichen Anstand und die helvetischen Traditionen mit Füssen tretenden Euroturbos kanzelten mit mehrheitlich abgeschmackten Kommentaren Andersdenkende in den Medien gnadenlos ab. Die globale Schuldenkrise, die Angst erzeugende, meist durch unerwünschte, vornehmlich durch die Obrigkeit dem Volk aufgezwungene erleichtere Einbürgerung unerwünschter krimineller Migranten hervorgerufenen gesellschaftspolitischen Ängste und der Bruch höchster Instanzen mit der guteidgenössischen Konkordanz werden derzeit medial fleissig weggelogen. Die neulich sich häufende geradezu unglaubliche Arroganz verantwortungsloser Würdenträger (EU-Vollbeitritt ohne Volksabstimmung) bedroht die Schweiz in ihrer Existenz und muss zu ernstesten Bedenken Anlass geben.

Die bundesrätliche Finanz-Epigone, die ihre politische Inkompetenz nicht mehr kaschieren kann, stellt sich neuerdings medienwirksam als Opfer und nicht als Täterin dar. Ob es im heutigen Kontext noch möglich sein wird, die obwaltende Finanz- und Migrationskatastrophe mittelfristig zu meistern, ist mehr als fraglich. Die liebedienernde Haltung der Bundesregierung gegenüber der EU und den USA muss nachhaltig hinterfragt werden. Der Stimmbürger wird deshalb in allen kommenden Wahlen und Abstimmungen - was in unserem demokratischen Rechtsstaat möglich ist und möglich bleiben soll - mit dem Stimmzettel kraftvoll Remedur schaffen müssen. Gelingt es dem Souverän nicht (mehr) zeitgerecht und in strikter Observanz der Verfassung die staatstragenden helvetischen Tugenden und damit den guteidgenössischen Kompromiss wieder durchzusetzen, wird dieser traditionsreiche Staat als ewig bewaffnete, neutrale Demokratie zu Grunde gehen.

Wir dürfen nicht mehr Eulen nach Athen und Wasser in den Rhein tragen. Wir können bereits am 9. Juni eidgenössisch wie kantonal das Steuer herumreissen und erhobenen Hauptes wieder Herren im eigenen Haus werden. Jeder Stimmberechtigte sei sich seiner helvetischen Verantwortung bewusst!

Roy Kunz, Unterägeri

05.06.2013 | 951 Aufrufe