Als die relativ harmlosen Unruhen in Tunesien begannen, reagierte die Bundesrätin sofort. Für die zu erwartenden Asylbewerber seien Unterkünfte bereitzustellen, liess sie verlauten. Diese Botschaft oder besser gesagt die Einladung verhallte nicht ungehört. Dafür sorgten die Organisationen, deren Mitarbeiter ihr Geld in unserem Asylwesen verdienen.

Folglich kamen Asylbewerber, meist ungebildete, dreiste junge Männer. Ihre Papiere haben sie angeblich auf der Flucht verloren. Viele geben sich als Tunesier aus, können aber kein Französisch (in Tunesien die zweite Landessprache), wohl aber Italienisch. Folglich handelt es sich teilweise um andere Nordafrikaner, die illegal in Italien lebten und bei uns von den besseren Lebensbedingungen profitieren wollen. Reine Wirtschaftsflüchtlinge, ohne die geringste Chance auf Asyl! Schliesslich wird ja in Tunesien niemand verfolgt. Trotzdem ermöglicht die Bundesrätin die vorläufige Aufnahme, aus der dann voraussichtlich ein Bleiberecht wird.

Zwar wäre die Rückweisung dieser Leute gemäss dem von Bundesrätin Leuthard euphorisch gepriesenen Schengen/Dublin-Abkommen ohne weiteres möglich. Wenn dieses Abkommen nicht eine Farce wäre. Es wird bekanntlich von Italien nicht eingehalten.

Fragen an Frau Sommaruga: Was fühlt sie gegenüber denjenigen, die Opfer einer Straftat von solchen «Asylbewerbern» wurden? Wie erklärt sie den Schweizern, deren Wohnungen gekündigt wurden, damit dort Nordafrikaner einziehen können, ihr Handeln? Und wie will sie diese Wirtschaftsflüchtlinge je wieder ausschaffen?

Unverständlich ist, dass keiner von Sommarugas Bundesratskollegen gegen diese, die Interessen unseres Landes krass missachtende Politik protestiert.

Otto Weiersmüller,
Uetikon ZH

 

06.07.2011 | 1129 Aufrufe