Hier muss die Frage erlaubt sein «Wie ist das vereinbar mit den Grundwerten der Schweiz die da lauten: Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr»?

Ein Grossteil der bei uns ansässigen Flüchtlinge ist von zu Hause weggelaufen, weil sie nicht bereit waren für ihr Heimatland dazustehen. Wir sind heute in einer Zeit wo kriegerische Elemente nicht mehr auszuschliessen sind. Wer glaubt, dass Leute, die nicht bereit waren für ihr Heimatland dazustehen, in einer Krisensituation für die Schweiz dastehen würden, der könnte im Notfall eines Besseren belehrt werden. Bei allem Mitleid das hier geltend gemacht wird, ist zu bedenken, dass in einer gefährlichen Situation kaum aufgenommene Flüchtlinge ihr Leben für uns Schweizer hergeben würden. Personen, die vor Unannehmlichkeiten fliehen, schauen primär auf ihre Interessen. Warum sollen wir Schweizer nicht unsere Interessen wahren? Dies gilt besonders, wenn in naher Zukunft auf der Welt mit Ungemach gerechnet werden muss.

Für die Sicherheit im eigenen Land ist deshalb die Anzahl der Leute, welche im Notfall nicht für uns da sein werden, schnell auf eine Sicherheit relevante Grösse zu reduzieren. Die Flüchtlingshilfe darf nicht so betrieben werden, dass sie zur unberechenbaren Gefahr für uns Schweizer wird.

René Bär,
Cham ZG

20.07.2011 | 976 Aufrufe