Umfragewerte und ihre frühere Wahl zur Schweizerin des Jahres sollen beweisen, dass Eveline Widmer-Schlumpf im Volk beliebt sei. Alles kein Wunder, wenn das links gesteuerte Schweizer Fernsehen und die Ringier-Boulevard-Presse alle negativen Fakten einfach ausblenden.

Hätte es zu Zeiten des Römischen Reiches eine «Römer Illustrierte» gegeben, wäre Brutus zum Römer des Jahres erkoren worden. Kann es sein, dass hauptsächlich politisch Unbedarfte, Oberflächliche und Denkfaule befragt werden, die einfach die Thesen des linken Mainstreams nachplappern? Bei Einschaltung des eigenen Verstandes würde vielen ein Licht aufgehen, dass an dieser Bundesrätin seit jeher so manches «faul» ist.

Sind Bundesratsmitglieder tragbar, die Leuten aus den eigenen Reihen aus purer Machtgier «in den Rücken geschossen», Wochen vor der Wahl nachweislich mit dem Feind konspiriert und den damaligen Parteipräsidenten faustdick angelogen haben? Ist nicht anzunehmen, dass, wer derart anfällig ist für Machtbesessenheit, Verlogenheit und Falschheit, diese Eigenschaften auch später in kritischen Situationen zum Tragen bringen wird? Bei Schwierigkeiten wird das oberste Ziel solch machttrunkener Figuren immer sein, zuerst den eigenen Kopf zu retten und die ganze Schuld auf andere abzuschieben, auch auf untergebene Mitarbeiter.

Nachdem Widmer-Schlumpf im Bundesamt für Migration ein unvorstellbares Chaos angerichtet hatte, hat sie es geschafft, sich «elegant» ins Finanzdepartement zu verabschieden und einer ebenfalls überforderten Nachfolgerin das ganze Tohuwabohu anzudrehen. Jetzt zaubert sie im EFD, eigenmächtig wie immer. Von Kompetenz kann keine Rede sein. Sie ist drauf und dran, unsere Steuerhoheit an die USA und die EU zu verschachern. Wie lange noch kann unser Land eine so egozentrische und opportunistische Figur im Bundesrat verkraften ohne Schaden zu nehmen?

Robert Nieth

10.11.2011 | 1684 Aufrufe