EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sieht die Sonderposition der Schweiz als Gefahr für die EU. Er hält die Schweiz, in ihrer Anspruchshaltung: Lasst uns an allem teilnehmen, was uns ökonomisch, ökologisch, verkehrspolitisch und finanzpolitisch interessiert, für ein schlechtes Vorbild für EU-skeptische EU-Staaten. Quelle: News der Swisscom Website vom 31.01.2013

Einmal mehr wird glasklar: In den Köpfen der EU Eliten ist und bleibt die Schweiz ein lästiger Fremdkörper auf dem von der EU, zunehmend annektierten europäischen Kontinent. Das ideologisch fehlgeleitete und somit gefährliche Schweizer Volk, gilt es um jeden Preis zu bekehren.

Das unermüdliche Bemühen Bundesberns der EU, die Vorzüge des weltweit einzigartigen und freiheitlichsten Volkssouveränes zu erklären, entlockt lediglich höfliche, diplomatische Streicheleinheiten, für das widerspenstig bellende Schweizer Hündchen, dass früher oder später ja eh von der EU domestiziert werden wird.

Dass in Europa innert so kurzer Zeit und völlig an den europäischen Bürgern, Steuerzahlern und Wahlberechtigten vorbei, ein derart zentralistischer Machtappart wie die EU entstehen konnte, sollte zutiefst erschaudern lassen!

Die EU arbeitet legitimer weise sehr eng und effizient mit der Wirtschaftslobby zusammen, was lobenswert transparent gehalten wird. Dass dieses zunehmend zentralistische Machtgebilde jedoch die Demokratie untergräbt, ist die wahre und wirkliche Gefahr für Europa!

Einzig Bundesbern erstaunt es noch dass der Schweiz mit Ihrem weltweit einzigartigem Erfolgsmodell: Machtverteilung durch direkte Demokratie, subsidiärer Föderalismus mittels Volkssouverän, lediglich die Rolle des Schwarzen Peters und Prügelknaben Europas zugestanden wird und spielt diese Rolle auch noch eifrig mit.

Ehrenwerte, stolze Europa bitte erwache, deine kleine Schwester Helvetia hat dir Etwas Dringendes zu sagen und braucht dich. Die EU ist nicht Europa!

Orfeo Giuliani
Jonen AG

01.02.2013 | 1762 Aufrufe