Seit im Sommer Umfragen zeigten, dass ein EU-Beitritt bei der Bevölkerung keine Chance hat, schwenkten die EU-Begeisterten um und beteuern seither, sie seien gegen einen Beitritt.

Viele Parlamentarier wollten vor dem Wahlkampf die allgemeine Stimmung im Volk nicht zur Kenntnis nehmen, denn anlässlich der Abstimmung Nr. 5748 vom 9. Juni 2011 im Nationalrat, betreffend «Rückzug des EU-Beitrittsgesuchs» waren 109 (59.5 Prozent) der 183 abstimmenden Parlamentarier gegen den Rückzug. Einzig die SVP-Fraktion war geschlossen dafür, dieses leidige Gesuch zurück zu ziehen. Es signalisiert der EU seit bald zwanzig Jahren, dass wir beitreten möchten, aber doch nicht wollen.

Heute ist klar, dass ein Beitritt nicht erstrebenswert sein kann. Dieses Gesuch zurückzuziehen kann doch kein Problem sein. Es sei denn, man will insgeheim eben doch der EU beitreten. Sogar die EU-Begeisterte Calmy-Rey meinte, dass sei ohnehin wertlos, da es an die falsche Instanz, nämlich an den EWR statt an die EU gerichtet sei. Sind wir einmal Mitglied dieser überschuldeten EU, gibt es für die Schweiz keine Rettung mehr.

Alle weltoffenen Wähler seien daran erinnert, dass Europa ein relativ kleiner Teil dieser Welt ist und dazu noch ein total überschuldeter. Unsere Zukunft darf nicht die EU sein! Wer die Schweiz vor der Gefahr eines Beitritts zur EU schützen will, ist am sichersten wenn er oder sie SVP wählt.

Mathias Reichmuth,
Küssnacht am Rigi SZ

 

20.10.2011 | 1222 Aufrufe