EU vor unseren Pforten. Das sahen diejenigen Bürger voraus, die 1999 gegen die Verfassungserneuerung auftraten. Mit der Forderung durch die EU nach Aufgabe unserer Wasserzinsen an die Gemeinden sieht nun hoffentlich auch derjenige Bürger klarer, der 1999 der als «sprachliche Revision» umschriebenen neuen Verfassung zugestimmt hat.

Jetzt müssen wir die letzten noch vorhandenen Volksrechte durch Anspruch auf unsere Mitsprache in dieser existentiellen Frage fordern! Sonst können wir als nächste «Geste» dieses universellen Grossgebildes erwarten, dass wir unser Trinkwasser an internationale Gremien abtreten, bevor wir es mit gnädiger Genehmigung und gegen Entschädigung selber trinken dürfen!

Ruth Weber,
Andeer GR

27.01.2012 | 1353 Aufrufe