Die kürzliche Demonstration von Eritreern in Bern muss uns aufrütteln. Bei den meisten dieser Leute liegt kein Asylgrund vor. Das Schweizer Stimmvolk hat 2013 entschieden, dass Militärdienstverweigerung kein Asylgrund ist. Leider wurde dieser Entscheid von unseren Gerichten missachtet – mit fatalen Folgen. Laut der Sozialhilfestatistik leben momentan rund 35’000 Eritreer in der Schweiz, 31’526 waren im vergangenen Jahr von der Sozialhilfe abhängig.

Die wenigsten sind Flüchtlinge im Sinn der Genfer Konvention. Trotzdem gewährt ihnen das Staatssekretariat für Migration unter Frau Sommaruga Asyl, oder sie werden «vorläufig» aufgenommen. Bei einem Aufwand von 1’500 Franken pro Monat und Person ergibt dies pro Jahr 567’000’000 Franken, also mehr als eine halbe Milliarde! Eine Vollkostenrechnung (inkl. Arzt, Zahnarzt, Krankenkasse etc.) ergibt das Doppelte – und mit den Zusatzkosten für angeordnete Betreuung und Massnahmen kommt man auf mindestens 1,5 Milliarden Franken pro Jahr. Eine untragbare finanzielle Situation für uns Steuerzahler, die endlich geändert werden muss.

Therese Schläpfer, Hagenbuch

14.06.2018 | 969 Aufrufe