Kürzlich hat mir ein in Winterthur einst massgebender Mann gesagt: «Wir haben unser Ziel erreicht. Wir sind 40 Jahre durch die Institutionen marschiert und haben in den öffentlichen Einrichtungen überall unsere Leute installiert.» Da kann man nur gratulieren. Das ist leider nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa passiert.

Und was hat uns diese linke Vernetzung gebracht? Mehr staatliche Schulden, mehr Verwaltung, mehr Bürokratie, Prunkbauten, die oft auch noch vom Stimmbürger genehmigt wurden, Political Correctness im Extremen, Multikulti ohne Bodenhaftung und Heimat, Genderphilosophie, Abbau der Eigenverantwortung, opportunistische Mehrfachbürgerschaften. Das Politsystem wird bekanntlich eingeteilt in links und rechts. Aber gibt es eine vermummte rechte Szene? Hausbesetzer von rechts? Noch ein Wort zur Umverteilungsmanie: Wirksam Steuern zahlen kann man erst, wenn man im privaten vom Staat unabhängigen Sektor Geld verdient. «Industrien», die vom Staat leben, existieren lediglich von der Umverteilung. Quo vadis Schweiz?

Werner Huber, Winterthur

26.04.2018 | 10855 Aufrufe