Letztlich visiert der «Demokratische Sozialismus» neben höheren Steuern, Lohnobergrenzen, Mindestlöhnen, einkommensabhängigen Prämien und nun mit einer nationalen Erbschaftssteuer nur ein Ziel an: Eine Wirtschaftsordnung, die über den Kapitalismus hinausgeht und diesen schliesslich überwindet.

Die klassenkämpferische Stossrichtung heisst konkret nichts anders als die schleichende Enteignung des Privateigentums und die Verstaatlichung der Unternehmen nach Vorbild der DDR, damit am Schluss endlich alle gleich arm sind. Aus urliberaler Sicht muss diesem Ansinnen entschlossen die Stirn geboten werden. Oder mit Worten der seligen Elisabeth de Meuron-von Tscharner gesprochen: «Im Himmel sind wir dann alle gleich – aber hier unten herrscht Ordnung.»

Daniel Gehringer,
St. Gallen

 

06.05.2015 | 1238 Aufrufe