Mit Recht kritisiert Henryk M. Broder den neuen Antisemitismus hierzulande aus der schrägen unteren linken Ecke. Und nennt ihn auch beim Namen: Die Nationalräte Geri Müller und Daniel Vischer.

Letzterer in einem «Talk-Täglich» auf seine engen Kontakte mit Stasi-Spionen während des Kalten Krieges angesprochen, wich mit der Antwort aus, auch jene Kreise hätten ihn als eigenständig und arrogant bezeichnet. Erwin Bischof, intimer Kenner der Gauck-Akten in Berlin, hat über jene Kontakte in seinem vor zwei Jahren erschienenen Buch «Verräter und Versager» ausführlich berichtet.

Hans Scharpf,
Zürich

17.06.2015 | 1438 Aufrufe