Laut aktuellsten Meldungen beträgt die jährliche Zunahme unserer Wohnbevölkerung rund 84‘000 Personen. Dies nach einem bisher in den letzten Jahren bereits erfolgten Netto-Zuwachs von jeweils rund 80‘000 Leuten. Zugleich stieg die Arbeitslosenquote in der Schweiz von 2,9 Prozent auf 3,2 Prozent an.

Diese höchst alarmierende Entwicklung haben wir einzig der Personenfreizügigkeit zu verdanken. Ältere Arbeitssuchende, mögen sie auch bestens ausgebildet sein, haben auf dem Arbeitsmarkt nur äusserst geringe Chancen gegen jüngere ausländische Bewerber. Dieser Zustand ist vielen unserer Unternehmern willkommen. Ihr wirtschaftliches Ziel ist es nämlich einzig, den Gewinn zu steigern.

Weit schwerwiegender bezüglich Personenfreizügigkeit ist aber die explosionsartige Zunahme der Schweizer Wohnbevölkerung. So darf es nicht weitergehen. Mit einem Ja zur Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» muss dieser unheilvollen Entwicklung Einhalt geboten werden.

Traugott Voegeli,
Leibstadt (AG)

 

30.01.2014 | 558 Aufrufe