Entweder - Oder

Es bieten sich zur Bewältigung – beziehungsweise Eindämmung – der Überschuldungskrise zwei Wege an:

Die EU-Staaten beschreiten kollektiv den Weg der hemmungslosen Auspressung aller Bürgerinnen und Bürger. Maximalsteuern auf allem, was die Staatsbürokratie in den Griff bekommen zu können glaubt, ist das Rezept. Alle Leistungsträger, insbesondere jene des Mittelstands, werden gnadenlos ausgepresst. Die Antwort darauf ist sich beschleunigende Auswanderung dieser Leistungsträger und zunehmende Leistungsverweigerung derjenigen, die nicht auswandern können. Die Länder, die solche Steuerpolitik betreiben, vertreiben Arbeitsplätze, ja ganze Konzerne. Sie schlittern immer tiefer in die Krise.

Die Schweiz hat die Chance, den andern Weg zu beschreiten: Anerkennung, Wertschätzung, Förderung der Leistungserbringer durch umfassend verbesserte Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Tätigkeit: Zurückfahren der Gebühren, der Abgaben, der Steuern, vor allem massive Reduktion aller administrativ-bürokratischen Belastungen müssten die Wirtschaft von rund einem Viertel der Kosten entlasten, die staatliche Auflagen heute bewirken. Auf dass die Schweiz trotz stabilem Franken, trotz hohen Löhnen zum attraktivsten Produktionsstandort in ganz Europa wird. Hohe, gute Einkommen – und daraus resultierende solide, dauerhaft gesicherte Steuereinnahmen wären die Folgen für die Öffentlichkeit.

Bloss Utopie? Nein! Allein der politische Wille entscheidet, ob ein Land den Weg in den Niedergang oder den Weg zu wirtschaftlicher Blüte einschlägt.

20.12.2011 | 1761 Aufrufe