Entwaffnende Logik

Gedicht von Oskar Freysinger, Nationalrat

Nimmt man dem Schweizer sein Gewehr,
ein solches ist ja zu nichts nutz,
dann freut das die Ganoven sehr
SIE übernehmen seinen Schutz.

Ein solcher Schutz heisst „Protektion“,
wird von der Mafia praktiziert,
die hat genügend Munition
wenn einer nicht sofort pariert.

Einst wurde Fritzli ausgeraubt,
er sah entwaffnet dabei zu,
hat wild geflucht … und ausgeschnaubt,
Gott geb‘ ihm seine seel‘ge Ruh.

Die Todeswaffe - ein Skandal -
hat illegal den Fritz erschossen,
die seine lag im Arsenal,
gesetzespflichtig eingeschlossen.

Dann war da noch der Odermatt,
der war sich selbst ein Überdruss,
doch weil er keine Waffe hatt‘,
sprang er ganz einfach in den Fluss.

Ein SP-Flussverbot muss her!
Denn Wasser kann gefährlich sein!
Links predigt dann kein Wasser mehr
und trinkt dafür halt nur noch Wein.

(Es kann auch mal ein „Cüpli“ sein).

Man kann es drehen, kann es wenden,
verbieten jeden Waffenkauf,
will wer den Lebenslauf beenden
dann hält ihn ein Verbot nicht auf.

Die Linke spricht von Sicherheit
und will den Bürger wehrlos machen,
doch die Ganoven, weit und breit,
die können sich ins Fäustchen lachen.

So ist es mit den SP-Leuten,
sie möchten pazifistisch sein,
doch die Gewalt, die sie so scheuten,
kommt durch die Hintertüre rein.

Aber der Schweizer kennt sich aus
und gibt die Waffe niemals her!
Denn so ein Sturmgewehr im Haus
erspart das fremde Militär.

Die Schweiz bleibt souverän und frei
solange sie wehrfähig ist,
die linke Waffenzwängerei
zeugt nicht von Sorge, nur von List.

Die SP sucht, um jeden Preis,
den Schweizer Wehrdienst abzuschaffen,
sie leugnet dies mit grossem Fleiss,
doch glauben tun’s ihr nur die Affen.

Moral:
Macht auch der Igel manchmal schlapp,
die Stacheln legt er niemals ab!

27.01.2011 | 1926 Aufrufe