Ich spreche das Departement von Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) an und denke da an das Bundesamt für Migration. Aus der bundesrätlichen Zeitschrift «Der Bund erklärt kurz» entnehme ich im letzten Jahr, dass in erwähntem Amt insgesamt 729 Personen arbeiten. Der finanzielle Aufwand beträgt 1‘127‘670‘500 Franken – in Worten: 1 Milliarde, 127 Millionen, 670 Tausend, 5 Hundert Franken. Der Ertrag lässt sich aus den Angaben kaum entschlüsseln.

Mit dem finanziellen Aufwand für das Bundesamt für Migration liesse sich ein grosser Teil der Neubeschaffung der Schweizer Flugwaffe finanzieren. Beim Bundesamt für Migration geschieht wenig – oder meines Erachtens – gar nichts, obwohl dort noch 30 Personen für Migrationsfragen arbeiten. Die Hälfte davon kennt die Migration aus eigener Erfahrung… In einer TV-Sendung «Arena» äusserte sich Bundesrätin Sommaruga dahingehend, dass noch viele Teilzeit-Angestellte für die Migration involviert sind. Wahrlich eine Vitamin-B-Gesellschaft.

Asyl in unserer Schweiz – ich gebe kurz ein Beispiel: Sie, sehr geschätzte Schweizerinnen und Schweizer besitzen ein schönes Eigenheim, eine Eigentumswohnung, eine Mietwohnung oder ein Bauernhaus. Sie sind eine glückliche Familie mit 3 bis 4 Kindern. Eines Tages kommen plötzlich 4 Asylsuchende – ohne anzuklopfen – in Ihr Zuhause. Sie verlangen von Ihnen Unterkunft, Verpflegung, sanitäre Anlagen mit entsprechenden Pflege- und Hygienemitteln und schliesslich noch ein Taschengeld von 30 Franken pro Tag – alles auf Ihre Kosten.

Jetzt machen sie sich Ihr eigenes Bild er Schweiz. Was hat das Schweizervolk doch für Parlamentarier nach Bern gewählt? Unter der Bundeshauskuppel haben Stände- und Nationalrat beschlossen, dass das Vermummen in der Schweiz «Muslim»-Demonstranten und –Randalierern erlaubt ist. Solche Entscheide führen die Schweiz in ein Chaos. Das verstehe ich nicht.

So muss ich aus der Bibel zitieren: «Weinet nicht über mich, weinet über euch und eure Kinder und Grosskinder.»

Seppi Schaller, Willisau,
Aktive Senioren SVP Kanton Luzern

16.01.2013 | 1735 Aufrufe