Manager, ihre Arbeitskräfte und die Schweiz

Die Manager der grossen Konzerne (etwa zwei Drittel sind Ausländer) sind versessen auf Beibehaltung der Personenfreizügigkeit.

von Dr. Ulrich Schlüer, Verlagsleiter «Schweizerzeit»

Manager – im Gegensatz zu Unternehmern, die ihr eigenes Vermögen in ihren Betrieb gesteckt haben – denken meist kurzfristig, im Vierteljahresrhythmus: Die hochgetriebene Vierteljahres-Rendite sichert ihnen saftige Boni. Sind offene Stellen zu besetzen, verlangen diese Manager nach grösster Auswahlmöglichkeit aus einer Maximalzahl von Bewerbern – aus ganz Europa. Die Kurzfrist-Rendite wird hochgetrieben, wenn sie den billigeren EU-Ausländer dem teureren, erfahrenen Schweizer vorziehen.

Da Profit – dort Kosten

Haben sich auf eine offene Stelle fünfzig gemeldet, so nimmt der Manager jenen, der seinem Ziel Kurzfrist-Rendite am besten dient. Was mit den neunundvierzig übrigen geschieht, ist ihm gleichgültig. Von den erfolglosen EU-Bewerbern bleiben wohl einige hier – als Stellensuchende. Das ist legal – während bis zu achtzehn Monaten. Sind diese ohne Einkommen, könnten sie nur allzubald der hiesigen Sozialhilfe zur Last fallen – was den Manager nicht kümmert.

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14.06.2018 | 432 Aufrufe