Es geht im hochstilisierten «Fall Blocher» fast mit Sicherheit nicht nur um die Verletzung des Bankgeheimnisses! Man muss annehmen, dass dies nur ein vorgeschobener Grund ist, um dem unbequemen, weitaus besten aller Schweizer Politiker Macht zu demonstrieren.

Macht möchte man auch dem Volk demonstrieren. Blocher hat in diesem schlimmen Fall Hildebrand (Insider Hildi) erneut alles richtig gemacht, uneigennützig und im hohen Interesse des Landes gehandelt!Auch sein Gang zur Bundespräsidentin war korrekt und einwandfrei.

Sind solche fragwürdigen Kommissions-Entscheide aus einem derart selbstgerechten Parlament, das  miese Intrigen und Spielchen, wie bei der Abwahl von Bundesrat Blocher, beim Fall Holenweger, bei den früheren Bundesanwaltschafts-Zuständen usw., die ohne Konsequenzen bleiben, noch erstaunlich? Nein, man konnte solches erwarten. Lieber liefert man mit Häme die Gerechten, Korrekten und Oppositionellen aus. «Whistleblower», die üble Dinge aufdecken, werden gefürchtet und müssen mundtot gemacht werden! Danke, Christoph Blocher!

Peter Kuhn,
Adlikon ZH

07.06.2012 | 1178 Aufrufe