Chemnitz

Der Mord von Chemnitz und die darauf gefolgten Ereignisse lassen vorläufig vor allem zwei Schlüsse zu: 1. Das öffentliche Deutungsmonopol der Medien ist endgültig gefallen. 2. Deutschland wird von einer Macht-Elite geführt, welche ihre Bürger fehlleiten und für dumm verkaufen wollen. Trotz all der mittlerweile widerlegten Desinformation und der aufgeheizten Stimmung besteht jedoch Hoffnung: Ein Grossteil des Volkes schenkt den Mainstream-Medien keinen Glauben mehr und wendet sich eigenen Informationskanälen zu.

Freitags-Kommentar vom 7. September 2018,
von Anian Liebrand, Redaktion «Schweizerzeit»

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Im sächsischen Chemnitz ereignete sich ein dramatischer Mord an einem jungen Deutsch-Kubaner namens Daniel, begangen durch arabische Migranten. Längst nicht der erste «Einzelfall», wie wir alle wissen. Die Liste der von Asylanten kaltblütig ermordeten Opfer – oft junge Frauen – ist seitenlang. Das Ausmass eindrücklich illustriert hat ein Schweigemarsch der AfD, in dessen Rahmen Kundgebungsteilnehmer die Opfer auf Plakaten in Erinnerung gerufen haben.

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Bild-Quelle: facebook.com/Bjoern.Hoecke.AfD

Gescheiterte Ablenkung

Der Mord vom 26. August 2018 schockierte, rüttelte auf. Bald darauf geriet aber nicht der Täter ins Visier der Medien, sondern jene, die dagegen protestierten. Die Mainstream-Medien und Vertreter der Mehrheitsparteien zeigten sich empört über angebliche Hitlergrüsse und «Hetzjagden» auf Migranten. Es folgte ein medial breit getretenes «Sachsen-Bashing», worin das mitteldeutsche Bundesland als rückständiger Hort lauter Rechtsextremisten gebrandmarkt wurde. Die Geschichte schien den von Links gewünschten Dreh zu kriegen, alles schien nur noch über das heraufstilisierte, angeblich grösste Problem unserer Zeit zu reden: Die Gefahr von rechts.

Doch die Saat – so viel ist heute klar – ist nicht aufgegangen. Das Internet und das im Volk tief verwurzelte Misstrauen gegenüber den Eliten machten dem Establishment einen Strich durch die Rechnung. Über die sozialen Medien finden rasch Darstellungen Verbreitung, die jenen der Mainstream-Presse diametral widersprechen. Zum Beispiel ein Interview mit einem in Chemnitz wohnhaften DJ, der von haarsträubenden, persönlichen Erlebnissen berichtet. Nicht die Rechten seien in Chemnitz das Problem, so der weltoffene Musiker mit Rasta-Frisur, der viele Ausländer als Freunde hat und eher wie ein Hippie aussieht.

Bürger im Stich gelassen

Er spricht von arabischen Gangs, die sich in der Chemnitzer Innenstadt seit Monaten nächtliche Verfolgungsjagden liefern. Gewalt sei an der Tagesordnung. Unzählige Male habe er persönlich erlebt, wie es auf offener Strasse zu Prügeleien und Überfällen kam. Nicht selten seien sie dabei mit grossen Klingen bewaffnet gewesen oder hätten auf offener Strasse mit ihren Gurten umher geschlagen. Anwohner, die Notrufe abgesetzt, seien x-fach im Stich gelassen worden. Nicht selten sei die Polizei gar nicht erst ausgerückt. Dass sich nun die Leute wehren, sei längst überfällig und zeige, dass in der Bevölkerung immerhin noch «menschliche Züge» vorhanden seien.

Wer solch glaubhafte Augenzeugenberichte hört, baut schnell ein gewisses Verständnis auf, dass in Chemnitz und anderswo Bürger «die Schnauze voll» haben, aufstehen und sich zu Demonstrationen zusammenfinden. Chemnitz leidet offensichtlich an einem gravierenden Sicherheitsproblem, verursacht von arabischen Asylanten, von denen viele seit 2015 im Zuge der Merkel’schen Willkommenskultur ins Land gelassen wurden. Die Behörden schienen diese Missstände ignoriert und die Bürger ihrem Schicksal überlassen zu haben – der feige Mord an Daniel war ein Funken, der das Pulverfass zum Explodieren brachte. Diese Fakten muss man kennen, bevor man sich vorschnell ein Urteil zu den Protesten in Chemnitz bildet.

Mär der «Hetzjagden»

Eine weitere, mittlerweile in sich zusammengefallene Behauptung war die Mär der sogenannten «Hetzjagden». Aus dem Kreise von Bürgerprotesten sei es zu pogromähnlichen Szenen gekommen. Migranten seien von «zusammengerotteten Mobs» durch die Stadt gejagt worden, verbreiteten sowohl die Medien als auch führende Bundespolitiker. Sogar Angela Merkel herself stimmte warnend ein. Augenzeugen und alternative Medien widersprachen allerdings schnell und vehement. In eigenen Reportagen schilderten sie die Situationen, wie sie sich wirklich abgespielt hatten.

Aus den Demonstrationen heraus liessen sich nämlich vereinzelte Bürger – darunter haben sich zweifellos auch Rechtsradikale gemischt – von linken und ausländischen Gegendemonstranten provozieren. Es folgten gegenseitige Attacken und Scharmützel. Von Hetzjagden kann aber ausdrücklich keine Rede sein. Im Gegenteil: Die Bürger-Kundgebungen, an denen sich nachweislich tausende ganz normaler, bis anhin politisch nicht aktive Menschen beteiligt hatten, verliefen sehr gesittet und friedlich – was angesichts der aufgeheizten Stimmung alles andere als selbstverständlich war. Vielmehr waren es die etablierten Medien, die unnötig Öl ins Feuer gegossen haben, indem sie die Demonstranten pauschal als «rechter Mob» stigmatisierten. Da ist es nur logisch, dass die zu Unrecht Denunzierten mit Wut und Ärger reagieren.

Stunde der Provokateure

Dass der Hetzjagd-Vorwurf nicht haltbar ist, zeigte sich – nach wachsendem Druck in den sozialen Medien – schnell. Die Augenzeugen-Berichte, welche die Runde machten, liessen sich nicht mehr leugnen, so dass sich Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsens sowie Hans-Georg Maassen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu klaren Stellungnahmen verpflichtet sahen: In Chemnitz habe es keine «Hetzjagden» und «Mobs» gegeben.

Auch die mediale Vorverurteilung, es sei bei Bürgerprotesten zu massenhaftem Zeigen von Hitler-Grüssen gekommen, musste inzwischen relativiert werden. Berichterstatter vor Ort konnten mehrere Personen, welche den Hitler-Gruss gezeigt hatten, als «Agents Provocateurs» outen, die sich unter die Demonstranten gemischt hatten, um zu provozieren und die Kundgebungen in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. In der linksextremen Szene seien entsprechende Aufrufe kursiert, mit dem Ziel, den Medien «die gewünschten Bilder zu liefern».

V-Männer

Kritiker wollen eindeutige Indizien dokumentiert haben, die den Verdacht nähren, dass es bei Trauermärschen zu gezielten Unterwanderungs-Versuchen durch sogenannte V-Männer gekommen sei. Verdächtige Personen mit Sonnenbrille und Kapuzen hätten sich inmitten der Teilnehmer gedrängt und rassistische Sprechgesänge angestimmt. Einige Medien sahen sich aufgrund neuer Erkenntnisse genötigt, sich für ihre Berichterstattung zu entschuldigen. Auch sie mussten zugeben, dass bei mindestens einer Person, welche die Nazi-Geste machte, offensichtlich ein linker Hintergrund besteht, der sich nicht zuletzt darin zeigte, dass die Person auf der Hand das Kürzel «RAF» (Rote Armee Fraktion) tätowiert hatte.

Das alles soll nicht heissen, dass es nicht doch «ungesteuerte» Verwirrte gegeben hat, die den rechten Arm zum Hitler-Gruss reckten und sich dabei wohl für sonderlich intelligent hielten. Zumindest aber ist das Phänomen nicht neu, dass linke Kreise den rechts verorteten Gegner mit Nazi-Gesten ins gewünschte Licht zu rücken versuchen. Und keineswegs wurde davon das friedliche Gesamtbild tangiert, das die verschiedenen Proteste vermittelt haben. Dieser Meinung ist unter anderen Feroz Khan, ein pakistanisch-stämmiger Migrant, der in Dresden lebt. Khan hat an den Demonstrationen in Chemnitz teilgenommen und seine Eindrücke auf seinem Youtube-Kanal und in Interviews wiedergegeben, die hunderttausendfach angeschaut wurden.

Migrant äussert Verständnis

Er äussert Verständnis, dass die Deutschen angesichts ihrer Erfahrungen mit Ausländergewalt aufgebracht sind. Es sei einfach ein Fakt, dass Araber die gefährlichste Migrantengruppe darstellten. Es sei höchste Zeit, dass es Widerstand gebe – in anderen Ländern wäre es längst zu viel massiveren Protesten gegen die Merkel-Politik gekommen. Die Proteste in Chemnitz habe er als sehr friedlich erlebt. Auf die Frage eines Journalisten, ob er «böse Blicke» erhalten habe, bejahte er, sah das aber nicht als Problem an. Er sehe halt einer Ausländergruppe ähnlich, die viele Probleme mache, da sei es menschlich, dass manche die Strassenseite wechselten, wenn er ihnen entgegen laufe. Er sei aber ein Mensch, der Prioritäten setze. Böse Blicke seien doch gar nichts im Vergleich zu Messerattacken. Die Deutschen seien überhaupt nicht ausländerfeindlich und er werde in diesem Land gut behandelt.

Extremisten-Konzert

Trotz euphorischer Ankündigung erwies sich das flugs angekündigte «Gratis-Konzert gegen rechts», das die Toten Hosen und weitere Bands unter dem Motto «Wir sind mehr» in Chemnitz gegeben haben, als gewaltiger Flop. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erntete starke Kritik, nachdem er es auf Facebook bewarb. An diesem Konzert, das sich gegen Extremismus richten sollte, traten nämlich Bands auf, deren Songtexte jenseits von gut und böse sind und mit einem rechtsstaatlichen Verständnis nicht in Einklang zu bringen sind.

Die Band K.I.Z. singt zum Beispiel: «Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse.» Weitere, für normale Menschen kaum erträgliche Ergüsse dieser sogenannten Musiker seien Ihnen aus Pietätsgründen erspart. Ebenfalls aufgetreten ist die Band «Feine Sahne Fischfilet», wegen «linksextremistischer Bestrebungen» und «Gewaltbereitschaft» seit Jahren eine feste Grösse in Berichten des Verfassungsschutzes. In ihren Songtexten heisst es: «Die nächste Bullenwache ist nur ein Steinwurf entfernt.» Die AfD will nun wissen, wie viele Steuergelder an dieses «gegen Gewalt» gerichtete Konzert geflossen sind.

Ausgrenzung der AfD

Etwas gar durchsichtig scheint in diesem Zusammenhang auch die von den Alt-Parteien verkündete Forderung, die oppositionelle AfD durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen, was einer offiziellen Extremismus-Etikettierung gleichkäme und die Partei für die gesellschaftliche Mitte unwählbar machen soll. Diese Forderung kommt just zum Zeitpunkt, wo die AfD in den neuen Bundesländern in Umfragen erstmals zur wählerstärksten Partei aufgestiegen ist und sie durch ihre klare Positionierung nach Chemnitz in der Wählergunst offenbar stark gewonnen hat. So tief ist Deutschland gesunken: Mit unliebsamer Konkurrenz, die bundesweit zurzeit rund 15 Prozent der Wähler vertritt, keine Debatten zu führen, sondern sie zu stigmatisieren, demonstriert die fortschreitende Geistesleere dieser Republik. Der AfD-Politiker Björn Höcke kommentiert dieses Drama passend: «Wir erleben gerade panische Rückzugsgefechte eines überlebten Establishments.»

Obwohl die Mainstream-Medien die AfD seit Jahr und Tag in die Extremismus-Ecke zu schreiben versuchen, lassen sich die Wähler davon offenbar nicht beeindrucken. Die AfD hat inzwischen eigene, wirkungsstarke Kommunikationskanäle im Internet aufgebaut, die ein Millionenpublikum erreichen. Sobald die Partei angegriffen wird, kann sie schnell reagieren und über eigene Medien kontern. Hinzu kommen hunderte von Bürger-Journalisten (Blogger), die das politische Tagesgeschehen über private Kanäle kommentieren und dazu beitragen, dass die alternativen Medien dem Mainstream das Wasser jeden Tag etwas mehr abgraben. Ihnen ist es auch zu verdanken, dass zu den Vorkommnissen in Chemnitz umfassende Informationen ihre Verbreitung fanden, welche die Mainstream-Medien zu Korrekturen zwangen.

Anian Liebrand

Bild: Wikipedia

 

Aktuelle Sendung «Schweizerzeit Magazin» vom 31. August 2018 zum Thema «Sterben die Schweizer aus?»:

09.09.2018 | 2423 Aufrufe