Physikferne Politiker wollen das unbezahlbare Energiegesetz unbedingt durchsetzen. Techniker, Ingenieure und Physiker wissen aber, dass die unnütze Energiestrategie in jeder Art und Weise zum Scheitern verurteilt ist.

Fachleute warnen schon lange vor der Energiestrategie 2050. Mangels Lobby werden sie aber nicht angehört. Dabei würde ein Blick nach Deutschland genügen. Etliche schöne Gebiete wurden mit unnützen Windrädern zugespargelt und viele Bürger können den Strom schlichtweg nicht mehr bezahlen. Eine vielbeachtete Studie der Stiftung ACA kam zudem 2016 zum Schluss, dass in Spanien bereits sechs Mal mehr wegen Energie-Armut als im Verkehr sterben.

Wegen der CO2-intensiven Energiewende kostet der Strom in Deutschland mittlerweile das Eineinhalbfache wie im Hochlohnland Schweiz. Falls wir in der Schweiz in Zukunft die Versorgungssicherheit auf heutigem Niveau halten wollen, kostet uns alleine die Energiewende im Strombereich eine unbezahlbare Summe. Kleines Rechenbeispiel: Das neueste Pumpspeicherkraftwerk Linth-Limmern kostete zwei Milliarden Franken und versorgt rund 145 000 Haushalte mit Strom – aber während nur 35 Stunden, dann ist der See leer. Wenn wir die Haushalte hochrechnen und den Strom-Bedarf von Gewerbe, Industrie und Infrastruktur (z. B. Spitäler) einberechnen, benötigen wir rund 100 Pumpspeicherkraftwerke. Das sind dann 200 Milliarden für nur 35 Stunden Versorgungssicherheit. Abgesehen davon, fehlt uns auch der Platz für diese «Batterien».

Gegen die Energiestrategie 2050 sprechen aber nicht nur die Kosten und die fehlende Versorgungssicherheit beziehungsweise die damit verbundene Erpressbarkeit durch andere Staaten. Auch die Naturverschandelungen durch nutzlose Windpärke, Technologieverbote und die anderen hohen Kosten beispielsweise in den Bereichen Benzin und Heizöl sprechen für ein klares Nein am 21. Mai 2017 gegen das Energiegesetz.

Christian Riesen, Kantonsratskandidat, Wangen b. Olten

14.01.2017 | 1615 Aufrufe