Es ist nicht das erste Mal, dass Economiesuisse ins Kreuzfeuer der Politik gerät. Sie ist eine Machtballung ungeahnten Ausmasses und sprengt sämtliche schweizerischen Massstäbe. Sie glaubt, schiere Grösse und unbeschränkte Geldmittel berechtige sie, wie eine Dampfwalze über unsere Jahrhunderte alten Errungenschaften und Traditionen hinweg zu donnern. Die heutige unbeschränkte EU-Einwanderung ist ausschliesslich im Interesse einiger weniger Machtkolosse aus der Bankenwelt, der Pharma-, Nahrungsmittel und Maschinenindustrie, aber sicher nicht in Sinne einer immer stärker eingeengten Schweizer Bevölkerung.

Trotz grosser Schlagworte scheuen sich sämtliche Verantwortlichen von Economiesuisse, Swissmem und Arbeitgeberverband (trotz mehrerer Anfragen) vor einer direkten Konfrontation mit prominenten Befürwortern. Dafür dominieren sie in «Round-Table-Diskussionen» in Radio und Fernsehen, meist im Verhältnis von 3:1. Es ist auch interessant zu beobachten, wie unfair einseitig sich eine («unabhängige» ) freisinnige NZZ und andere Tageszeitungen mit zum Teil absurden Argumenten auf die Seite der Gegner schlagen.

Alles scheint von einer Zentrale aus gesteuert zu werden (wie in Brüssel). Es ist nur zu hoffen, dass ein selbständig denkender Souverän mit gesundem Menschenverstand diese verwerfliche Taktik durchschaut. Es ist auch kein Geheimnis, dass Eonomiesuisse und «Anverwandte» am liebsten heute statt morgen und ohne das Placet des Souveräns einen EU-Vollbeitritt vollziehen möchten. Ihr Präsident Heinz Karrer meinte lakonisch, die Verhandlungen über eine institutionelle Anbindung und Unterwerfung unter eine politische EU-Gerichtshoheit würden wohl «nicht schmerzfrei abgehen». Wenn Herr Karrer wüsste, wie extrem schmerzempfindlich das Schweizer Volk reagiert, wenn es um seine Eigenständigkeit, Souveränität und Freiheit geht, hätte er diese Bemerkung wohl besser bleiben lassen!

Die Zumutung, uns von einem EU-Marionettengericht aburteilen zu lassen, erinnert an Zustände im Dritten Reich, an die Sowjetunion oder an das heutige Nordkorea, wo sich Gerichte an die Richtlinien der jeweiligen Diktaturen zu halten hatten! (Der EU-Gerichtshof in Luxemburg ist bekanntlich verpflichtet, nur Urteile im Interesse der «Vereinigten Staaten von Europa» zu fällen!).

Robert Nieth,
Walchwil

 

 

30.01.2014 | 554 Aufrufe