Der CVP-Präsident, Herr Christophe Darbellay, hat völlig recht; wenn sich ein Asylbewerber korrekt verhält, muss er nichts befürchten, wenn seine DNA gespeichert wird. Es kann aber andererseits nicht sein, dass kriminelle Asylbewerber ihre Fingerabdrücke mit Schmirgelpapier oder Chemikalien verunmöglichen und dann dauernd von Asylzentrum zu Asylzentrum „wandern“ um jedes Mal einen neuen Antrag zu stellen.

Es dauert dann immer wieder Wochen (spricht sich rum und kostet enorm viel Geld!) bis klar ist, dass der Asylantrag bereits abgelehnt wurde. Das wollen Personen mit Aufenthaltserlaubnis ja nicht, deshalb kann es auch juristisch begründet werden, dass man nicht alle DNA-Proben bei allen Menschen in der Schweiz erhebt. In Zukunft müsste man sich aber doch die Frage stellen, ob man nicht bei Einbrechern die DNA-Tests auch machen sollte, weil immer mehr bei ihrer Tätigkeit Handschuhe tragen und weil die Polizei in Zukunft mehr Zeit aufwenden muss, „Schreibtischtäter“ aufzudecken.

Richard Sieber,
Balgach

07.05.2013 | 1792 Aufrufe