Wenn die Schweiz nicht innerhalb von sechs Monaten ihr Steuersystem den Vorstellungen der EU anpasse, komme sie auf die schwarze Liste. So ungefähr sprach Algirdas Semeta, EU-Kommissar aus Litauen, einem Land, das von unserer Kohäsionsmilliarde profitierte.

Was passiert, wenn wir dieser Forderung nachkommen? Ganz einfach, dann kommt die nächste Forderung samt Drohung mit der schwarzen Liste umso früher. De facto befinden wir uns aber bereits auf einer inoffiziellen schwarzen Liste. Die EU, die USA und die OECD haben längst ihre Angriffe auf unser Land koordiniert. Sie pochen dabei auf unsere allzu nachgiebige Landesregierung und die Erfolge, die sie bisher im Kampf gegen unser Land erzielt haben. Übrigens, Semeta geniesst als EU-Funktionär saftige Steuererleichterungen, die will er - im Gegensatz zu unseren Steuern - selbstverständlich nicht normalen Steuersätzen anpassen!

Otto Weiersmüller,
Uetikon ZH

 

01.02.2013 | 1964 Aufrufe