„In fast jedem europäischen Staat haben sich Parteien formiert, welche die aufkeimende Kritik am Gebilde der Europäischen Union aufnehmen und der Bevölkerung Alternativen anbieten. So wie es sich in einer richtigen Demokratie gehört.“

Ich denke an folgendes:

Die erwähnten Parteien bieten nur der Bevölkerung ihre Landes Alternativen an. Täte die Schweiz (nicht der kollaborierende Bundesrat) nicht unerhört gut daran, eine Alternative zur EU insgesamt zu entwickeln und diese unter die Leute zu bringen? Und zwar schnell.

Eine Art „Eidgenossenschaft der Europäischen Staaten“. Einer für alle, alle für einen. Aber jeder wahrt seine Eigenheiten und Selbstbstimmung.

Dafür müsste man sofort im Ausland auf Werbetour gehen. Wir könnten das. Man würde sich vermutlich vielerorts reissen um das Konzept. Die Schweiz wäre gerettet und die Linken mit ihren immensen Netzwerken in den Medien und Sozial - “wissenschaftlichen“ Fakultäten (von deren subversivem Treiben spricht niemand) stünden mit abgesägten Hosen da. Das wäre das „Aus“ des „grössten Zivilisationsprojekts“ der letzten 2 Jahrhunderte, das sogar die deutsche Sprache zerstört hat. Die Ausrichtung würde fundamental geändert. Lebensqualität, nicht Weltherrschaft.

Die fürstlich bezahlten EU-Politiker, welche es sich in Strassburg und Brüssel bequem eingerichtet haben, scheinen vor Angst zu zittern, dass EU-kritische Parteien in ganz Europa die Wahlen gewinnen könnten mit der Forderung, die Europäische Union zu demokratisieren. Macht und Einfluss der etablierten EU-Funktionäre würden schwinden.

Meinrad Odermatt,
Zug

 

 

18.04.2014 | 2067 Aufrufe